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Klinikum Mittweida hat 129 neue Patientenbetten angeschafft

Unterstützung Ausrangierte Betten aus dem Krankenhaus werden nach Kenia geliefert

Mittweida . Nach rund 20 Jahren im Einsatz werden aktuell in fast allen Klinikbereichen des Mittweidaer Krankenhauses die Betten getauscht. Dazu wurden 121 neue Pflegebetten sowie acht spezielle Betten für die Intensivstation angeschafft. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung erfolgte die Ersatzbeschaffung der insgesamt 129 Klinikbetten sowie fast 200 neuer Matratzen. "Der Bedarf liegt zum einen im Verschleiß nach zirka 20 Jahren Nutzungsdauer sowie dem Erfordernis, 48 nicht elektrische Betten durch zeitgemäße elektrische Betten zu ersetzen, begründet", erklärt Technikleiter David Ksoll. Die neuen Betten verfügen über Funktionen zur leichten Mobilisierung der Patienten, vom Drehen und Aufsetzen bis hin zum Aussteigen aus dem Bett und Stehen. Die ITS-Betten erfüllen zusätzliche, spezielle Erfordernisse einer Intensivpflege-Station, wie beispielsweise eine Unterbettbeleuchtung zur Sturzprophylaxe und einer speziellen Matratze, die Röntgenaufnahmen ermöglicht, ohne den Patienten umzulagern.

Die bisherigen Betten werden nicht einfach weggeworfen

Doch auch die alten Betten werden neuen Nutzungen zugeführt. 50 ausrangierte Betten werden beispielsweise in Zukunft in Kenia, in einem Missionshospital in Kisii, zum Einsatz kommen. Der Verein "Dentists for Africa" hat bisher 14 Zahnstationen in Kenia eingerichtet und organisiert auch Hilfstransporte. Dr. Bernd Benedix engagiert sich in diesem Verein, der erst kürzlich sein 20-jähriges Bestehen feierte. Der Mittweidaer Zahnarzt freut sich über die Unterstützung durch das Krankenhaus Mittweida.



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