Komsa-Spitze stellt sich neu auf

Übergabe Vorstand wechselt in den Aufsichtsrat

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Gunnar Grosse wechselt in den Aufsichtsrat der Komsa. Foto: A.Büchner

Hartmannsdorf. Unmittelbar nach der Erweiterung des Firmensitzes werden in Hartmannsdorf weitere Weichen für die Zukunft gestellt: Ab Juli übergeben die beiden Komsa-Firmengründer und Vorstände Gunnar Grosse und Jürgen Unger die Unternehmensführung an bisherige Manager des Hauses.

Grosse und Unger wechseln in den Aufsichtsrat. Ein fünfköpfiges Vorstandsteam wird künftig die Geschicke der Gruppe leiten. Den Vorsitz wird Uwe Bauer übernehmen, der seit 17 Jahren in verschiedenen Positionen in der Unternehmensgruppe tätig ist und als Vorstand bereits das Tochterunternehmen aetka verantwortet. Ebenso wie Gunnar Grosse und Jürgen Unger hat auch Uwe Bauer seine familiären Wurzeln in Sachsen.

Digitalität fordert Neuaufstellung

Erst Anfang Mai hatte Komsa im Rahmen seines 25-jährigen Firmenjubiläums ein neues Logistikzentrum sowie ein "Haus der Dienstleistungen" eingeweiht und damit Platz für weiteres Wachstum geschaffen.

"Wer uns kennt, der weiß, dass wir nie ruhen, sondern stets das 'Ohr an der Schiene' haben", erklärt Gunnar Grosse. "Die digitale Transformation ist allgegenwärtig und bringt tiefgreifende Umbrüche für Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür stellen wir uns neu auf. Und das, ganz im Sinne unserer Unternehmenskultur, mit einem neuen Vorstandsteam aus den eigenen Reihen."

Ein Unternehmen mit Geschichte

Gemeinsam mit Jürgen Unger und zwei weiteren Mitstreitern hatte Gunnar Grosse vor 25 Jahren die heutige Komsa-Gruppe gegründet. Was einst in einem Bauernhof in Hartmannsdorf seinen Anfang nahm, zählt heute 1.800 Mitarbeiter in Deutschland und Polen.

Das Unternehmen war in den 1990er Jahren einer der ersten Dienstleister, die zum Aufbau eines Mobilfunk-Händlernetzes in Deutschland beigetragen haben. Zu den Dienstleistungen zählen neben Vertrieb und Logistik auch Produktveredelung, Marketing, Kundenservice und Reparatur.