Konditormeister spendet Gewinn an Silbermänner

Benefiz Der Chalumeau-Champagner-Trüffel bringt einen guten Erlös

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Gemeinsam für Silbermann: Barbara Spohrer, Clemens Lucke sowie Pat und Katja Hartmann an der Orgel der Petrikirche. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Womöglich ist diese Praline neben der berühmten Freiberger Eierschecke die wohlschmeckendste Botschafterin der Silberstadt, die es je gab. Der Chalumeau-Champagner-Trüffel aus der Konditorei von Pat Hartmann hat seit seiner Präsentation im Juni 2017 schon zahlreiche Gaumen mit seiner perfekten Mischung aus Champagner- und Johannisbeergeschmack verwöhnt.

Die Idee für diese Leckerei kam von Barbara Spohrer, die damit ein weiteres Aushängeschild für Freiberg auf den Markt bringen wollte und sich dafür nicht nur mit Pat Hartmann, sondern auch mit der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft zusammentat. Denn dass ein Bezug zu dem großen Orgelbauer und seinem Werk, welches er in der Stadt hinterlassen hat, hergestellt werden sollte, war von Anfang an der Plan.

Silbermann-Orgel als Symbol

Deshalb kommt das fertige Produkt auch in einer hübschen Silberverpackung mit einer Banderole daher, auf welcher die große Silbermann-Orgel des Domes abgebildet ist. Gewinn wollten damit weder Barbara Spohrer noch Pat Hartmann machen. "Teil der Idee war und ist es, den Erlös aus dem Verkauf der Trüffel an die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft zu geben", so der Konditormeister. Nach gut einem halben Jahr sind stattliche 535 Euro zusammengekommen.

Diese haben nun die Akteure Barbara Spohrer, Pat Hartmann und seine Frau Katja an den Organisten Clemens Lucke als Vertreter der "Silbermänner" übergeben. Als passende Kulisse dafür suchten sie sich den Platz direkt vor der Silbermann-Orgel in der Petrikirche aus.