Kostenfreie Hilfe zur Rente

Interview mit der Versichertenberaterin Christine Krüger

Ab dem 22. November bietet die Stadt Limbach-Oberfrohna zusätzlich zu ihrer kostenfreien anwaltlichen Beratungsstelle im Rathaus eine Versichertenberatung in allen rentenrechtlichen Fragen an. Christine Krüger, die seit 1993 bei der Rentenversicherung Bund angestellt ist, wird diesen Service ehrenamtlich übernehmen.

Welche Erfahrungen haben Sie in der Rentenversicherung und wie sind Sie auf die Idee der Beratungsstelle gekommen?

Ich arbeite seit 22 Jahren in dem Metier und will mein Wissen gern weitergeben. Die Gesetze im Rentensystem verändern sich ständig und man muss stets auf dem Laufenden bleiben. Ich bekomme dafür regelmäßig Schulungen und stehe mit den Rentenstellen Chemnitz und Berlin immer in Verbindung. Ich möchte mit meinem Service den Limbachern die Hemmschwelle vor der Bürokratie nehmen und bin so auf die Idee der Beratungsstelle im Rathaus gekommen.

Mit welchen Fragen können die Bürger zu Ihnen kommen?

Zum einen will ich Ihnen beim Ausfüllen der Rentenanträge behilflich sein. Das Beamtendeutsch ist für viele schwierig zu verstehen. Außerdem betreue ich die Einwohner in allen Fragen rund um die Antragstellung, zum Beispiel der Altersrente, der Hinterbliebenenrente, der Berufsunfähigkeitsrente oder beim Versorgungsausgleich. Auch bei Anträgen auf Kontenklärung kann ich helfen. Broschüren und Merkblätter wird es ebenfalls bei mir geben. Das alles findet in einem abgeschlossenen Raum statt. Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet und zum absoluten Datenschutz.

Wie oft wird es die Beratung geben und kostet sie die Bürger etwas?

Immer am ersten sowie am dritten Donnerstag des Monats bin ich von 14.30 bis 17.30 im Raum Hambach, B102, des Rathauses anzutreffen. Die Beratung ist kostenfrei und die Limbacher müssen nun nicht mehr extra nach Chemnitz fahren. Es ist günstig, mich vorher anzurufen unter 03722/94311. Dann kann ich bereits am Telefon sagen, welche Unterlagen zum Termin mitgebracht werden müssen und unnötige Wege können erspart bleiben.