Kostenlos auf dem Marktplatz surfen

Service Hainichen ermöglicht öffentlichen Internetzugang

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Feierliche Inbetriebnahme des ersten Hainichener Hotspots am Gästeamt. Foto: Stadtverwaltung Hainichen.Foto: Schönberner

Hainichen. Seit Ende März bietet die Stadt Hainichen allen Internet-Nutzern im Stadtzentrum einen weiteren Service: Jedermann kann auf dem Markt und in seiner unmittelbaren Nähe kostenlos surfen. "Beim kürzlich eingeweihten Hotspot ist weitestgehend der komplette Hainichener Markt mit Internet abgedeckt. Einfach bei den Einstellungen am Smartphone WLAN aktivieren und den Hotspot 'Freifunk Hainichen' aktivieren", so Hainichens Stadtoberhaupt Dieter Greysinger zu diesem neuen Service in der Stadt an der Kleinen Striegis.

Zahlreiche Unterstützung

Beim Aufbau dieses Hotspots wurde die Stadtverwaltung fachlich vom Verein Freifunk Chemnitz sowie durch die Wuttke-Geogroup ebenfalls aus Chemnitz als Sponsor unterstützt. Vom Verein Freifunk waren André Riedel und Steffen Förster nach Hainichen gekommen.

Die Firma Wuttke wurde durch Alexander Neumeister, der übrigens aus Hainichen stammt, vertreten. Maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren auch die Sachgebietsleiterin Hauptamt im Hainichener Rathaus, Uta Neumann, sowie Mario Frenzel von der Fa. Alpha Computer Chemnitz.

Hainicher können zur Leistung des Internets beitragen

Im Unterschied zu anderen Hotspots mit eigener Technik arbeitet der Verein Freifunk mit einer einfacheren und wesentlich kostengünstigeren Strategie: An bereits bestehende Internet-Anschlüsse werden Router angeschlossen. Damit werden am Hauptanschluss nicht benötigte Interneteinheiten unkompliziert der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Die Leistung des Freifunk-Routers am Hainichener Gästeamt könnte beispielsweise noch leistungsfähiger werden, wenn weitere Anlieger des Hainichener Marktes, die eine Internetflatrate besitzen, sich bereit erklären, ebenfalls die nicht benötigten Einheiten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Für den eigenen Anschluss ist dies kaum mit Nachteilen und Risiken verbunden. Die "Freifunksurfer" haben lediglich Zugriff auf das Freifunknetz, aber nicht auf das Hauptnetz, das den Internetanschluss zur Verfügung stellt.