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Kreative Ideen für Kita-Kinder

Betreuung Kontakt mit Familien zu Hause wird gehalten

Freiberg. 

Freiberg. Still ist es in der Freiberger "Villa Kunterbunt" im Ausweichquartier auf der Friedeburger Straße. Am Zaun hängt in bunten Farben der Schriftzug "Wir vermissen euch." Nur vier Kinder verbringen derzeit ihren Tag in der Kinderarche-Kita. Es sind die Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung haben. "Insgesamt sind unsere Eltern sehr kooperativ und verantwortungsbewusst", sagt Kita-Leiterin Regine Bluth. "Es gibt sogar Eltern, die Anspruch auf Betreuung hätten, ihr Kind aber trotzdem abwechselnd zu Hause betreuen."

Jeden Tag sind zwei Erzieherinnen im Dienst. Die anderen hat Regine Bluth mit "Hausaufgaben" für die Zeit im Homeoffice versorgt. "Meine Kollegen sind ganz emsig", freut sie sich, "Sie arbeiten an Portfolios, fertigen Prozessbeschreibungen an, recherchieren zu Themen der pädagogischen Arbeit, für die sonst keine Zeit ist." Drei ihrer Mitarbeitenden helfen außerdem einmal die Woche im Kinder- und Jugendheim Lichtenberg, nachdem von dort ein Hilferuf kam.

Die "Villa Kunterbunt" ist nicht die einzige Kinderarche-Kita, die derzeit Erzieher zur Unterstützung nach Lichtenberg schickt. Auch aus Mulda, Naundorf, Nieder- und Oberbobritzsch machen sich Kollegen auf den Weg, um im Heim zu helfen. Und: Viele von ihnen haben sehr kreative Wege gefunden, um mit den Familien Kontakt zu halten, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Aus der "Villa Kunterbunt" und den Kitas in Nieder- und Oberbobritzsch ist Osterhasen-Post mit Grüßen sowie kreativen Ideen gegen Langeweile, Spiel- und Basteltipps auf dem Weg zu den Kindern. Viele Kitas nutzen jetzt auch die eigene Homepage, um die Familien mit Ideen für die Zeit zu Hause zu versorgen. So findet sich auf der Seite der Kita "Sonnenkäfer" aus Niederbobritzsch ein Rezept, mit dem die Kinder Knete machen können.

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