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Kreisübergreifende Fusion gescheitert

Ablehnung Frauenstein vergrößert sich nicht

Frauenstein. 

Den Versuch war es allemal wert. Am 8. Mai des vergangenen Jahres hatten der Stadtrat von Frauenstein und der Gemeinderat von Hartmannsdorf-Reichenau eine Vereinbarung beschlossen, welche zur Vereinigung der beiden Kommunen zur Stadt Frauenstein führen sollte. Eine Idee mit erhöhten Schwierigkeitsgrad, denn Frauenstein liegt im Landkreis Mittelsachsen, während Hartmannsdorf-Reichenau dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zugehört. Kurz vor Weihnachten versagte die Landesdirektion Sachsen jetzt die Genehmigung zur Fusion. "Die Gemeinde Hartmannsdorf-Reichenau hat gemäß Paragraf 20 des Gesetzes über die Gemeindegebietsreform eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Nachbargemeinde Pretzschendorf, jetzt Klingenberg, zu bilden", begründet das Ingolf Ulrich von der Landesdirektion. Gründe für eine Ausnahmegenehmigung hätten nicht festgestellt werden können. "Insbesondere konnte der Argumentation nicht gefolgt werden, dass die engen räumlichen Beziehungen die angestrebte Fusion rechtfertigten", so Ulrich weiter. Diese Beziehungen hätten bereits vor Erlass des Gesetzes zur Gemeindegebietsreform 1998 bestanden und wären dennoch dem Pretzschendorf-Modell untergeordnet worden.