Kreiskrankenhaus setzt auf modernste Technik

Innovativ Neue 3D-Technik bei Operationen

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Chefarzt Andreas Krause demonstriert neueste 3D-Technik. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Keine Frage, eine Gesundheitseinrichtung wie das Kreiskrankenhaus Freiberg muss stets auf dem neuesten Stand der Technik sein, um effektiv und noch besser den Patienten helfen zu können. Deshalb ist jeder, selbst der qualifizierteste Mediziner, immer und jederzeit am Lernen, denn moderne Geräte müssen auch perfekt bedient werden.

Zum Tag der offenen Tür, den das Kreiskrankenhaus Anfang September durchführte, konnten die Besucher die eine oder andere neue Gerätschaft näher betrachten. Darunter war beispielsweise ein 3D-Laporoskop, das in der Urologie zum Einsatz kommt. Dort werden die meisten Operationen endoskopisch durchgeführt, was bedeutet, dass der Arzt seinen Blick vor allem auf einen Bildschirm gerichtet hält.

Vorteile der 3D-Technik

Mit der nun installierten 3D-Technik ergeben sich ungeahnte Vorteile. "Die räumliche Erfassung ist deutlich besser als in 2D", erläutert dazu Chefarzt Andreas Krause. "Das ermöglicht ein deutlich sichereres Arbeiten." Was vor allem den Patienten beruhigen dürfte.

Auch wird die Rekonstruktion eines Organs erheblich erleichtert. Ebenfalls in der Urologie ist seit kurzem auch ein Steinlaser vorhanden. Damit lassen sich Nieren- oder Harnsteine sehr viel besser zertrümmern. Auch ist er um einiges leiser als die Vorgängermodelle, was für alle Beteiligten von Vorteil ist.