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Kunst am Wasser in Lauenhain

Natur Arbeiten des Holzbildhauer-Pleinairs ergänzen den Kunstwanderweg

Fünf Tage lang bearbeiteten vier Holzkünstler unmittelbar am Zschopauufer im Talgut des Mittweidaer Ortsteiles Lauenhain ihre rohen Holzblöcke, bis es soweit war: Die Holzbildhauer präsentierten anlässlich des Kriebsteiner Talsperrenfestes unter dem Motto "Kunst am Wasser" ihre neu geschaffenen Kunstwerke der Öffentlichkeit. Entsprechend des Themas des diesjährigen 16. Pleinairs "Verweile" konnten Interessierte verfolgen, wie die Holzarbeiten von Bernd Fuchs aus Berlin, Silvio Ukat aus Glauchau, Burkhard Uliczka aus Celle (Niedersachsen) und Tim Weigelt aus Jena immer mehr Formen annahmen.

Die Jury aus Mitgliedern der veranstaltenden Institutionen Verein Mittelsächsischer Kultursommer, Kommunaler Zweckverband Wasserver-/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland" Hainichen (ZWA) und Zweckverband Kriebsteinstalsperre sowie Holzbildhauer Enrico Kletke hatte dann die nicht einfache Aufgabe anhand der eingereichten Entwurfszeichnungen zu beurteilen, welche der vier Werke die Vorgaben am besten erfüllt haben. Schließlich einigte sich die Jury darauf zwei Sieger zu küren: Die Arbeiten "Höre auf die Natur" von Burkhard Uliczka und "Fisch III" von Bernd Fuchs. Aber auch die "Bank" von Silvio Ukat und das "Bankboot" von Tim Weigelt sind tolle Arbeiten, doch die Jury musste sich entscheiden. Drei Kunstwerke werden den Kunstwanderweg rund um die Talsperre Kriebstein ergänzen, während Silvio Ukats Arbeit "Bank" am Wasserturm Mittweida einen Ehrenplatz erhält.

Damit werden auch Besucher dieses betagten, fast 120-jährigen Wasserspeichers des ZWA auf dieses Pleinair aufmerksam gemacht. "Vor allem die Atmosphäre, die netten Kollegen und die schöne Landschaft haben mir gefallen", sagte Burkhard Uliczka, der erstmals hier in Lauenhain mit dabei war. Sicher werde er sich wieder einmal für eine Teilnahme bewerben, versprach er. Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteinstalsperre appellierte, dass mehr mit der schönen Natur des Kriebsteiner Talsperrengebietes gewuchert werden müsse: "Das Landschaftsschutzgebiet ist keine Last, wie das manche sehen", betonte er.

Das jährliche Lauenhainer Holzbildhauer-Pleinair bestätigt das auf seine Weise.