Landkreis erhält Unterstützung für Schulen

Fördermittel 1,47 Millionen Euro für Rochlitz und Döbeln

landkreis-erhaelt-unterstuetzung-fuer-schulen
Thomas Schmidt (Mitte) übergibt Fördermittel zum Umbau des BSZ Rochlitz an Landrat Matthias Damm (l.) und Schulleiter Udo Reinhold hat schon die ersten Umzugskisten aus Zettlitz mitgebracht. Foto: Andrea Funke

Rochlitz. Die ersten Umzugskartons aus der Zettlitzer Förderschule "Wilhelm Pfeffer" stehen schon in den künftigen Klassenräumen des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Rochlitz bereit zum Auspacken. Jetzt brachte Umweltminister Thomas Schmidt zwei Förderbescheide aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" und überreichte diese an Landrat Matthias Damm.

Das BSZ Rochlitz erhält Förderbescheid von 637.000 Euro

Der Landkreis als Schulträger erhält insgesamt über 1,47 Millionen Euro für Maßnahmen in Rochlitz und Döbeln. Für den Um- und Ausbau des BSZ wird ein Förderbescheid in Höhe von über 637.000 Euro übergeben. Ergänzt werden die zur Verfügung gestellten Fördermittel durch mehr als 212.000 Euro Eigenmittel des Landkreises.

Zukünftig werden dann bis zu 66 Schüler der Förderschule in Rochlitz lernen. Geplant ist, dass die Förderschüler ab Sommer 2018 in Rochlitz in acht Klassenzimmern unterrichtet werden. Dafür müssen vorhandene Räume umgestaltet werden. "Wir haben teilweise schwerstbehinderte Schüler für die brauchen wir mehr Platz. Unser Unterricht wird vielfach in Werkräumen gehalten oder als Projekte angelegt. Außerdem freuen wir uns über den vielen Platz im Außenbereich", erklärt Schulleiter Udo Reinhold, dem trotzdem der Auszug aus Zettlitz nach 20 Jahren schwer fällt. In Zettlitz läuft der Pachtvertrag für das Schulgebäude aus und es ist nicht mehr sicherheitstechnisch in Ordnung.

Ab Sommer 2018 soll in der neuen Förderschule gelehrt werden.

Das BSZ Rochlitz wird durch den Umzug zukünftig besser ausgelastet, bietet entsprechend Platz und gute Bedingungen für beide Schulen. Rund 180 Berufsschüler lernen derzeit in Rochlitz in den Bereichen Krankenpflegehelfer, Sozialwesen, Bau und Landwirtschaft. "Dies erscheint gut geeignet für ein kooperatives und innovatives Zusammenwirken mit der Förderschule. Das bildungspolitische und erzieherische Potential beider Bildungseinrichtungen kann in hervorragender Weise für den pädagogischen Prozess genutzt werden", stellt Matthias Damm fest.