Landkreis setzt zahlreiche Investitionsvorhaben um

Bauvorhaben Unter anderem wird am Berufsschulzentrum Rochlitz in Außenanlagen investiert

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Am Berufsschulzentrum Rochlitz entstehen mehrere Spielanlagen für die Förderschüler. Foto: Andrea Funke

Mittelsachsen. Die Planungen für verschiedene Baumaßnahmen laufen, teilte jetzt das Landratsamt Mittelsachsen mit. Der Landkreis investiert in den kommenden Jahren in Schulen und Verwaltungsgebäude über das Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft". Die Projekte werden somit vom Bund und dem Freistaat unterstützt.

Erneuerungen in Rochlitz, Mittweida, Freiberg und Flöha

Die zuständige Leiterin des Referates Liegenschaften und Gebäude Ina Liebscher informierte über den aktuellen Stand von Projekten. So sind beispielsweise Gelder für die neuen Außenanlagen der Wilhelm-Pfeffer-Schule Rochlitz, die Neugestaltung des Eingangsbereichs am Landratsamt in Freiberg und der Neubau eines Lehrschwimm- und Therapiebeckens in Flöha geplant.

"Mehrere Vorhaben konnten wir zwischenzeitlich schon realisieren", so Liebscher. Als Beispiel nannte sie die Fassadensanierung am Standort Mittweida des Landratsamtes und die Sanierung der Zufahrt zum Schloss Rochsburg. Weiter gehen soll es nun an der Wilhelm-Pfeffer-Schule Rochlitz. In der Schule liegt der Förderschwerpunkt auf geistiger Entwicklung. Nach dem Umzug der Schule von Zettlitz nach Rochlitz und der notwendigen Umbauarbeiten des Gebäudes des Berufsschulzentrums, werden nun die Außenanlagen ertüchtigt.

Arbeiten sind Ende 2022 abgeschlossen

Der erste Bauabschnitt läuft noch bis Ende März. Danach stehen den Schülern mehrere Spielanlagen wie Kletterspinne, Nestschaukel, Hangrutsche oder Federwipper zur Verfügung. Außerdem entstehen Sandspielflächen mit Sonnensegeln und ein barrierefreier Ausgang zum Spielfeld. "Noch in diesem Jahr beginnt der zweite Abschnitt für die Außenanlagen, wo ein grünes Klassenzimmer, ein Kleinballspielfeld und der Schulgarten gebaut werden", erklärt Ina Liebscher. Zur Nutzung für das Berufliche Schulzentrum ist ein geplantes Pflanzen-Versuchs-Feld geplant.

Bis Ende 2022 sind alle Arbeiten abgeschlossen. Die Gesamtkosten liegen bei 982.000 Euro. Des Weiteren wurde über die Vergabe der Lieferung für das einheitliche elektronische Schließsystem des Landratsamtes informiert. Eine Zwenkauer Firma erhielt den Zuschlag für rund 400.000 Euro. Mit dem System werden die teilweise veralteten sowie wartungs- und kostenintensiven Schließanlagen ersetzt. In allen Gebäuden ist dann der Zugang über Transponder möglich. 2021 soll das System in allen Gebäuden der Verwaltung eingebaut sein.