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Landkreis sucht nach Unterkünften für Asylbewerber

Kommunales Auch Turnhallen könnten genutzt werden

Mit Blick auf die Unterbringung von Asylbewerbern wachsen die Herausforderungen an Landkreis und Kommunen. Da die Zahl der Menschen, die in Region kommt, deutlich über der des Vorjahres liegt, wird intensiv nach Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Vor allem im östlichen Kreisgebiet muss sich etwas tun. Denn im sogenannten Sozialraum vier, zu dem unter anderem die Städte Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und Limbach-Oberfrohna gehören, gibt es bisher noch keine nutzbaren Unterkünfte. Mittlerweile wird sogar über Sporthallen als mögliche Notunterkünfte gesprochen. Das Sportzentrum Lichtenstein an der Inneren Zwickauer Straße sowie die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums in Limbacher-Oberfrohna an der Hohensteiner Straße könnten jeweils rund 100 Personen Platz bieten. Das soll aber laut Ilona Schilk, Pressesprecherin des Landkreises, nur im absoluten Notfall erfolgen. Die allen müssten dafür auch teilweise umgebaut werden, damit kleinere Räume entstehen. Ein ganzes Stück weiter ist das Vorhaben in Oberlungwitz. Im Gelände des Gebäudes an der Erlbacher Straße, wo 150 Asylbewerber Platz finden sollen, haben ersten Vorbereitungen für den Umbau begonnen.



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