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Landrat tourt durch Eppendorf

Kommunaltage Matthias Damm sieht Erfolge, aber auch Probleme

Eppendorf. 

Eppendorf. Landrat Matthias Damm (CDU) hat im Rahmen seiner Kommunaltage die Gemeinde Eppendorf besucht. Gemeinsam mit mehreren Mitarbeitern seines Amtes machte er am vergangenen Dienstag in der mittelsächsischen Kommune und ihren Ortsteilen Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf Station. "In der Gemeinde herrscht zwischen einer engagierten Bürgerschaft ein guter Zusammenhalt. Es gibt ein umfassendes Angebot, wenn ich zum Beispiel an die Bildung denke", fasste der Landrat seine Eindrücke zusammen. Er ließ sich in der Heiner-Müller-Schule Eppendorf von den Leitern der Grund- sowie der Oberschule über die aktuelle Situation unterrichten und schaute sich in Großwaltersdorf unter anderem die Kindertagesstätte "Regenbogen" an. "Mit den Ortschaftsräten und engagierten Bürgern wird die Substanz gepflegt und vorangebracht", lautete sein Fazit.

Vor Ort die Probleme lösen

Bürgermeister Röthling maß dem Besuch der Landratsamts- Delegation einen hohen Stellenwert bei. "Wenn sich der Landrat vor Ort ein Bild macht, lernt er die Probleme und Herausforderungen kennen und muss später nicht Entscheidungen in purer Theorie vom Schreibtisch aus treffen", sagte das Eppendorfer Gemeindeoberhaupt. Auf ein solches Problem machte ein offenbar der Natur sehr verbundener Einwohner aufmerksam. Er hatte ein Schild an den alten Bahnhof Eppendorf, der Teil des Tourprogramms war, angebracht und darauf den Landrat aufgefordert, die Kastanienallee an der Freiberger Straße zu besuchen.

Der Hintergrund

Die Bäume sind einem Gutachten der unteren Naturschutzbehörde des Amtes zu Folge von einer Pilzkrankeit befallen und sollen deshalb abgeholzt werden. "Es sind fachliche Gründe, die für die Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Bei der Entscheidungsfindung stehen Sicherheitsfragen an vorderster Stelle. Schilder malen und aufhängen ist schön und gut - man darf sich aber auch nicht der Realität verschließen", sagte Damm. Er wollte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass es in der kommenden Woche speziell zu diesem Problem eine weitere Beratung geben wird, um alle Argumente und Möglichkeiten noch einmal abzuwägen.



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