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Landratskandidaten im Gespräch

Wahl Kandidaten beim Kreissportbund zu Besuch

Mittweida. 

Rund 40 Vertreter von Sportvereinen aus dem Landkreis kamen in das Wasserkraftwerk um mit den drei Landratskandidaten ins Gespräch zu kommen. "In den vergangenen Jahren hat sich die Zusammenarbeit mit den kommunalen und politischen Entscheidungsträgern sehr positiv entwickelt. Wir möchten diesen konstruktiven Prozess erfolgreich fortführen. Daher ist es uns ein sehr wichtiges Anliegen einen Vereinsdialog zwischen den Kandidaten für die Landratswahl und unseren Sportvereinen zu initiieren", erklärte Benjamin Kahlert, Geschäftsführer des Kreissportbunds. Zu Beginn stellten sich Sven Liebhauser (CDU) Oberbürgermeister von Döbeln, Dirk Neubauer (parteilos) Bürgermeister von Augustusburg sowie Rolf Weigand (AfD) stellv. Bürgermeister von Großschirma und Landtagsabgeordneter vor. Dann wollten die Vertreter des Sports wissen was jeder einzelne für den Sport insbesondere die Vereine im Landkreis künftig tun wolle.

 

Statements der einzelnen Kandidaten

Rolf Weigand: "Die Wertschätzung für das Ehrenamt ist sehr wichtig. Man muss Leute dafür gewinnen. Vorstellbar wäre eine Buslinie einzurichten die Kinder direkt von der Schule zu den Vereinen am Nachmittag bringt. Differenzieren zwischen den Vereinen in der Stadt und auf dem Lande, die Bedürfnisse sind unterschiedlich".

Dirk Neubauer: "Politisch gesehen hat der Sport bisher nicht den Stellenwert. In den Schulen wird als erstes auf Sportunterricht verzichtet, das muss sich ändern. Den Kommunen sollte die Verteilung der Gelder obliegen, die wissen genau wo Mittel dringend benötigt werden. Die Sportstättennutzung sollte niedrigschwellig sein".

Sven Liebhauser: "Die Sportlandschaft ist bei uns vielfältig und gut aufgestellt. Es müsste eine Kommission gebildet werden, wo über die Verteilung des Geldes entschieden wird. Das Ehrenamt muss stärker gewürdigt werden". Im Dialog wurde auf die schlechte Digitalisierung, die schleppende Bearbeitung von Anträgen, mangelnde Kompetenz der Ämter, einen respektvollen Umgang mit den Ehrenämtlern und einer Unterstützung für Trainer und Übungsleiter aufmerksam gemacht. Andere bemängelten eine fehlende Bürgernähe. Dies nahm Erik Braun, Präsident des KSB auf und sprach eine Einladung an den neuen Landrat aus am jährlichen Vereinsdialog des Kreissportbundes teilzunehmen, der nun ins Leben gerufen werden soll.

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