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Landwirtschaftsminister besucht Welterbe-Kleinod

Umwelt Revierwasserlaufanstalt hat zahlreiche Funktionen

Großhartmannsdorf. 

Großhartmannsdorf. Interessiert lauscht Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, den Ausführungen Frank Hungers, Betriebsstellenleiter Freiberger Mulde/Zschopau der Landestalsperrenverwaltung, und Heinz Gräfe, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung (v.l.). In dieser Woche war der Minister nach Großhartmannsdorf gekommen, um sich dort ein Bild von der Revierwasserlaufanstalt Freiberg zu machen. Gemeinsam mit weiteren Politikern besuchte er den Oberen Großhartmannsdorfer Teich, wo er beispielsweise an der dortigen Rösche des Kunstgrabens Einblicke in die Funktionsweise der Anlagen bekam. Das Wassersystem ist mit seiner historischen Struktur Teil des Weltkulturerbes, hat aber heutzutage weiterhin ganz praktische Aufgaben.

33 Millionen Euro Investitionen in den letzten Jahren

Sie ist ein ziemlich großes Kleinod inmitten der zahlreichen Stätten, die vor wenigen Wochen zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt wurden: Die Revierwasserlaufanstalt mit ihren Teichen in der Freiberger Region. Den Teil davon, der sich in Großhartmannsdorf befindet, besuchte Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt in dieser Woche. Er verwies dabei auf den Welterbetitel und darauf, was die sächsische Staatsregierung bereits in der Vergangenheit für die Anlagen getan habe. "Um nur eine Zahl zu nennen: Seit dem Jahr 2000 sind allein in die Revierwasserlaufanstalt 33 Millionen Euro investiert worden", so Schmidt.

Bedeutung für die Energieversorgung

Vor allem in den sehr heißen Sommern kommt dem System eine besondere Bedeutung zu. Beispielsweise wird im entsprechenden Notfall Wasser an die Talsperre Lichtenberg abgegeben, damit dort die Energieerzeugung nicht stoppen muss. Was die momentane Situation anbelangt, so konnte Heinz Gräfe, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, etwas beruhigen. "Derzeit gibt es keine Probleme bei der Wasserversorgung", sagte er. Gemeinsam mit Thomas Schmidt schauten sich die Landtagskandidaten Jana Pinka, Susan Leithoff und Steve Ittershagen die technischen Anlagen rund um die Teiche an. Für den Hüttenteich bei Berthelsdorf konnte Frank Hunger von der Landestalsperrenverwaltung sagen, dass die Arbeiten dort bis zum Jahresende fertig sein werden.



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