Langohren auch gefleckt

Freizeit Besucher können 142 Rassekaninchen in Glauchau bestaunen

Auf die Zucht der Deutschen Riesenschecken hat sich Günter Ludwig aus Glauchau spezialisiert. Das Besondere an der Langohren-Rasse: Die Tiere haben an den beiden Seiten jeweils sechs bis sieben schwarze Punkte. "Zudem achten die Zuchtrichter auf die spezielle Kopfzeichnung und auf die markanten Backenpunkte", sagt Günter Ludwig, der zu den wenigen Züchtern der Deutschen Riesenschecken in der Region gehört. Ein Grund für die Seltenheit: Die Tiere bringen zwischen sieben und acht Kilogramm auf die Waage. Bei diesem Gewicht "verschlingen" sie natürlich auch viel Futter. Günter Ludwig gibt jeder Riesenschecken in den Morgenstunden rund 100 Gramm Pellets und in den Abendstunden rund 400 Gramm Rüben- und Karottenmischung. Der Rentner aus Glauchau konzentriert sich schon seit 44 Jahren auf die Zucht der Riesenschecken. "Das Hobby bereitet mir immer noch eine große Freude", erzählt Günter Ludwig. Der 69-Jährige wird zwei "Langohren" aus seiner Sammlung auch bei der erweiterten Vereinsschau des Rassekaninchenzüchtervereins S 176 am Wochenende zeigen. Ludwig ist Chef des Gastgebervereins. "Wir können den Besuchern insgesamt 142 Tiere in 23 Rassen und Farbenschlägen zeigen", kündigt der Vorsitzende an. Die Langohren stammen von Züchtern aus sieben Vereinen aus Glauchau und Umgebung. Nach der Bewertung durch die Zuchtrichter können elf Pokale vergeben werden. Zum gastgebenden Rassekaninchenzüchterverein gehören insgesamt 20 Mitglieder. Zur Freude von Günter Ludwig ist zuletzt das Interesse des Nachwuchses am Hobby gewachsen. Zum Verein gehören momentan fünf Kinder und Jugendliche. Die Vereinsschau findet am Samstag (14 bis 18 Uhr) und am Sonntag (9 bis 16 Uhr) im Vereinsheim an der an der Ecke Lungwitzer Straße/Dietrich-Bonhoeffer-Straße statt.