Leitungswasserschäden vermeiden

Tipp Rechtzeitig vor einer Frostperiode sollten die Installationen überprüft werden

Glitzernde Eiskristalle sind zauberhafte Boten eines kalten Winters - solange sie Bäumen und Sträuchern zu einem weißen Winterkleid verhelfen. Wenn sie zu vereisten Wasserleitungen führen, findet die Freude an dem kalten Schmuck jedoch sehr schnell ihr Ende. Weil sich das gefrierende Wasser machtvoll ausdehnt, kann es auch ganz solide Rohre zum Platzen bringen. Und das kann spätestens bei Tauwetter für sehr unangenehme und oft auch teure Überraschungen sorgen. Besonders gefährdet sind Außenleitungen. Aber auch Wasserleitungen in ungeheizten Räumen sind ein Risiko. Und selbst wenn das Badezimmerfenster über Nacht versehentlich aufgelassen wurde, kann ein geplatzter Waschmaschinenschlauch das Ergebnis sein. Die meisten bewohnten Gebäude sind beheizt, dort ist das Risiko relativ gering, aber auch hier sollten alle Räume regelmäßig kontrolliert werden. Anders die Situation in ungenutzten Gebäuden, die aus Kostengründen im Winter nicht geheizt werden. "Um Schäden von vornherein zu vermeiden, sollten solche ungenutzten Gebäude ausreichend häufig überprüft werden. Wasserführende Installationen sind in solchen Räumen vor der Frostperiode am besten abzusperren und zu entleeren", empfiehlt Horst Fritz von der Nürnberger Versicherungsgruppe.