Lernen, wieder zu lernen

Positives Fazit Projekt "Alternative Beschulung Mittweida" wird fortgesetzt

Die Leiter des Projektes "Alternative Beschulung Mittweida" (ABM) ziehen nach der Einführung im vergangenen Schuljahr ein positives Fazit. Beim Tag der offenen Tür am vergangenen Dienstag stellten Matthias Möbius, Schulleiter der Fichte-Oberschule Mittweida, und Ingo Friese, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung Mittweida (VFB), die ersten Ergebnisse des Projektes vor. Das Ziel der ABM-Aktion ist es, Schüler die durch massive Verhaltensprobleme längere Zeit nicht ihrer Schulpflicht nachkommen konnten, wieder in das Bildungssystem zurückzuholen, so Schulleiter Möbius.

Dies sei bereits bei zwei Schülern aus dem Pilotprojekt der Fall gewesen. Derzeit befinden sich in der ABM-Klasse noch acht Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. "Für uns steht bei der Alternativen Beschulung vor allem die praktische Arbeit im Vordergrund", sagte Möbius und fügte hinzu: "Aber natürlich stehen auch die Basisfächer Mathe und Deutsch auf dem Stundenplan." Das Projekt werde auch im kommenden Schuljahr weiter fortgesetzt, teilten die beiden Initiatoren mit.

"Sowohl die Sächsische Bildungsagentur als auch die Stadt Mittweida und die Agentur für Arbeit haben uns gegenüber signalisiert, die Finanzierung und Förderung weiterhin zu übernehmen", verkündete Friese.