Leubsdorfer Infrastruktur wird weiter saniert

massnahmen Baumaschinen bleiben auf den Straßen präsent

Leubsdorf. 

Leubsdorf. Die Erzgebirgsrundfahrt, ein deutscher Radklassiker, ist in der Vergangenheit oft durch Leubsdorf gerollt. Doch seit einigen Jahren macht das Peloton einen Bogen um die Gemeinde. Grund dafür sind die Straßenbaumaßnahmen, für die Verkehrsteilnehmer und Anlieger immer wieder Verständnis aufbringen müssen. "Natürlich bin ich froh, dass unsere Infrastruktur Schritt für Schritt in Ordnung kommt", sagte Leubsdorfs Bürgermeister Dirk Fröhlich. So ist zum Beispiel die Ortsdurchfahrt Marbach bis auf einen letzten Abschnitt Richtung Grünhainichen in Takt. Groß war die Freude, als die Ortsdurchfahrt Schellenberg endlich fertig saniert war. Vor allem um den Bereich Höllberg gab es jahrelange Diskussionen, bevor die ersten Baumaschinen tatsächlich anrückten.

Keine Mühen gescheut

Fröhlichs Vorgänger Ralf Börner sowie der Schellenberger Ortsvorsteher Jörg Porstmann scheuten keine Mühen und Wege, um den Baustart zu forcieren. Sogar bis zur sächsischen Landesregierung machten sie sich auf den Weg, um auf das große Problem aufmerksam zu machen. Hilfe kam diesbezüglich unter anderem auch von der Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann, die sich ebenfalls für den grundhaften Ausbau des Höllberges stark machte. Schließlich war es im September 2018 soweit.

Mit einer kleinen Feier konnte dieser Abschnitt frei gegeben werden. Damit können die Radsportler in diesem Jahr aber trotzdem nicht durch Leubsdorf fahren, denn die Hauptstraße ist das nächste Straßenbauprojekt, an dem aktuell gearbeitet wird. Zwar ruhen derzeit witterungsbedingt die Arbeiten, aber je nach Wetterlage nimmt das Vorhaben bald wieder Fahrt auf. "Sicherlich brauchen wir weiter sehr gute Nerven. Doch wenn alles einmal fertig ist, steigt die Lebensqualität in unserer Gemeinde um ein weiteres Stück", sagte der Bürgermeister.