Lichtenauer Sechser hat sich sofort etabliert

Tischtennis Aufsteiger platziert sich gleich im Mittelfeld

Lichtenau. 

Lichtenau. Mit einer gelungenen Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Tatendrang platziert sich das Herren-Sextett vom Lichtenauer SC als Aufsteiger gleich im Mittelfeld der Bezirksklasse. Obwohl die Lichtenauer erst nach Relegationsspielen die höhe Spielklasse erreicht hatten, scheint das Team um Abteilungsleiter Thomas Lippmann keine Anpassungsprobleme zu haben. Im Gegenteil: Ein Unentschieden beim Tabellendritten SV Eppendorf sowie Siege gegen die Dritte der TTVG Oederan-Falkenau, den TSV Hartmannsdorf und bei der Dritten des SV Saxonia Freiberg sprechen eine deutliche Sprache.

Die Chemie im Team stimmt

Mit 7:9 Punkten und einem ausstehenden Match beim Tabellenletzten SPV Altmittweida sind die Lichtenauer derzeit unter zehn Teams Tabellensechster. "Wir sind selbst überrascht, wie gut wir uns in der Bezirksklasse behaupten", sagte der Abteilungsleiter. Dadurch, dass die Chemie im Team stimmt, sind die Lichtenauer vor allem in den Doppeln stark: "Unsere Doppel passen einfach", bringt es Lippmann auf den Punkt. Von den 27 gespielten Doppeln konnten die Lichtenauer immerhin 16 gewinnen. Das ist eine tolle Quote, die lediglich von den drei führenden Teams in der Bezirksklassenstaffel drei getoppt wird.

Schmerzhafte Niederlage gegen Burgstädt

Obwohl die Lichtenauer keinen absoluten Top-Akteur in ihren Reihen haben, gab es für die Lichtenauer bisher lediglich drei Niederlagen: gegen Tabellenführer HSG Mittweida, gegen den Zweitplatzierten SV Turbine Frankenberg sowie gegen die Vierte des TTV Burgstädt. Dabei war die Niederlage gegen Burgstädt äußerst schmerzhaft, weil sie in heimischer Halle mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse - mit 7:9 - besiegelt wurde. Lippmann sieht in der ausgeglichenen Besetzung die besondere Stärke seines Teams. Zum Stamm-Sextett des Lichtenauer SC in dieser Saison gehören: Domenik Feller, Nico Kudelka, Klaus Schönfeld, Thomas Lippmann, Marcel Ulbricht und Maik Feller. Da es für die Rückrunde durch die Spielkommission eventuell Umbesetzungen innerhalb der Mannschaft gibt, bleibt abzuwarten, wie sich das für die Lichtenauer ergebnismäßig auswirkt.