Lichtmess-Empfang in Flöha hat Tradition

Feier Verdienstvolle Bürger werden geehrt

Oberbürgermeister Volker Holuscha (l.) im Gespräch mit Ekkehard Hübler (m.) und Eberhard Krause. Foto: Knut Berger

Flöha. Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke) hat am Freitag traditionell zu Lichtmess, einem katholischen Feiertag, unter anderem Stadträte, Vertreter von Vereinen und der einheimischen Wirtschaft zum Jahresempfang in den Stadtsaal der alten Baumwolle eingeladen. Dabei rief das Stadtoberhaupt in seiner rund halbstündigen Ansprache die Anwesenden auf, sich weiterhin in das gesellschaftliche Leben einzumischen. "Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir in der Stadt auch vorwärts kommen", sagte Holuscha.

Wird Umgehungsstraße vollendet?

Holuscha zog auch eine Bilanz der vergangenen 12 Monate. So erinnerte er an das Flusspiratentreffen, das Konzert der Big-Band der Bundeswehr, das Straßenfest des Gewerbe-und Festvereins sowie das Feuerwehrfest. "Dazu konnten Stadtverwaltung oder Privatleute verschiedene Bauprojekte abschließen," sagte der Oberbürgermeister.

Dennoch wollte er die nach wie vor bestehenden Probleme nicht unter den Teppich kehren. "Ich denke dabei zum Beispiel an die Brachen Baumwolle Gückelsberg, die alte Mühle in Flöha- Plaue oder das sogenannte Chinesenviertel in Falkenau". Für die Vollendung der Ortsumgehung Flöha (B 173 n) soll noch im 1. Quartal 2018 die Planungsunterlagen öffentlich ausgelegt werden. "Die Fertigstellung dieser Straße hat enorme Bedeutung", stellte Holuscha klar.

Eintrag in das Ehrenbuch

Der Empfang diente auch dazu, zwei verdienstvolle Bürger zu ehren. Kantor Ekkehard Hübler und Unternehmer Eberhard Krause trugen sich in das Ehrenbuch der Stadt ein. "Kantor Hübler ist nicht nur ein hervorragender Kirchenmusiker, sondern auch ein engagierter Bürger, der zum Beispiel vielfältige musikalische Veranstaltungen organisiert", sagte Holuscha. Eberhard Krause sei nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein Mann, der sich in das gesellschaftliche Leben einbringe.

"Er war von 1990 bis 2014 Stadtrat und half mit, dass verschiedene Volksfeste stattfinden konnten", begründete der Oberbürgermeister. Die kulturelle Gestaltung übernahmen Jugendliche , die an der Oberschule Flöha-Plaue lernen. Sie boten einen Mix aus Gesang, Rezitation und Instrumentalmusik. Dabei war es mehr als bemerkenswert, wie souverän und qualitativ ansprechend die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne agierten. Nach dem offiziellen Teil nutzen die Anwesenden noch die Möglichkeit, sich in lockeren Gesprächen auszutauschen.