Löscharbeiten dauerten zwei Tage

Freuer Brand in Himmelhartha forderte Einsatzkräfte

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Aus den fast verbrannten Reifen züngelten am Sonntagnachmittag nochmals Flammen auf. Feuerwehren mussten wieder ausrücken. Foto: Andrea Funke

Himmelhartha. Sirenengeheul in der Nacht zum Samstag. 1.32 Uhr rückten die Freiwillige Feuerwehr Lunzenau, Penig, Rochsburg, Berthelsdorf, Arnsdorf, Obergräfenhain sowie Polizei und Rettungsdienst aus.

In einem Betonsilo in der Nähe des Peniger Ortsteils Obergräfenhain brannte eine große Menge an Reifen (BLICK berichtete). Es entwickelte sich zudem eine riesige stinkende Rauchwolke.

Besonders schwierig gestaltete sich der Aufbau einer Löschwasserversorgung, denn erst in 1.200 Meter Entfernung Richtung Elsdorf befindet sich ein Teich. Es waren insgesamt 45 Feuerwehrleute im Einsatz.

"Die Polizei und wir schließen nach ersten Erkenntnissen eine Selbstentzündung der Reifen aus", teilt Lunzenaus Wehrleiter Volker Uhlemann mit. Am Sonntag gegen 17 Uhr mussten die Brandlöscher der Feuerwehren Lunzenau, Berthelsdorf, Rochsburg und Elsdorf nochmals mit zirka 27 Kameraden an die Brandstelle, da es wieder zu einer Rauchentwicklung gekommen war.

"Nach dem Auseinanderziehen flammten die Reste noch mal auf, dieser Brandherd konnte mit unseren Löschwasser aus den Fahrzeugen gelöscht werden", erklärt Uhlemann.



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