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Lokalmatador Jonas Folger ist bereit

Hoffnung Deutscher Sieg auf dem Ring

Jonas Folger, der bis vor kurzem im bayrischen Schwindegg seine Heimat hatte, wanderte ab nach Spanien und kann stolz sein, dass er der einzige Deutsche ist, der in diesem Jahr überhaupt einen Motorrad-Weltmeisterschaftslauf gewinnen konnte. In Katar zum Auftakt und zum vierten Rennen in Jerez konnte der 21-Jährige auf das oberste Treppchen des Podiums steigen. Schaut man aber auf die anderen sechs Rennen, so könnte man sagen: mal "so und so" oder neben "top" kommt auch "hopp" dazu. Er wurde ausgebremst durch "blöde Stürze", ansonsten könnte der Bayern-Bursche in der Weltmeisterschaft der Moto2 ein wichtiges Wort mitreden. Derzeit sitzt er auf Platz sechs mit 76 Punkten Rückstand zum Führenden Franzosen Johann Zarco. Zuzutrauen ist ihm eine Aufholjagd, die er am Sachsenring beginnen könnte. Schließlich ist er im deutschen Lager aller Klassen das heißeste Eisen. Zeit wäre es für einen deutschen Sieg auf dem Traditionskurs. "Ich hätte nichts dagegen. Außerdem fahre ich gerne hier auf dem Ring", meinte der Kalex-Pilot und bemerkt noch, dass es äußerst wichtig sei, dass seine Maschine mitspielt, denn diese sei bei den Stürzen der Vergangenheit nicht ganz unschuldig gewesen.

Auf alle Fälle hat Folger das nötige Rüstzeug für seinen Heim-Grand Prix. "Das Selbstvertrauen ist da und die Kulisse tut ihr übriges dazu", freut er sich auf das Wochenende.

Gefahren ist er hier in der deutschen Meisterschaft, denn seit 2008 fuhr er in dieser (125-ccm), u stieg in die Weltmeisterschaft ein und fährt nun sein zweites Jahr in der 600-ccm-Klasse (Moto2).



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