Männer in Orange zeigten Know-how

Aktion Info-Tag bei der Straßenmeisterei Rochlitz

Rochlitz. Jeder kennt sie, die Männer von den Straßenmeistereien, die Tag für Tag in ihrer orangenen Arbeitskleidung auf den Straßen zu sehen sind, um die dicht befahrenen Verkehrsadern instand zu halten, Grünflächen zu pflegen und im Winter Schnee zu schieben. Dass die Aufgaben einer Straßenmeisterei weitaus umfassender sind, durfte man vergangene Woche beim Tag der offenen Tür in der Rochlitzer Straßenmeisterei erfahren, wo sich derzeit rund 30 Mitarbeiter um rund 290 Kilometer Kreis-, Landes- und Bundesstraßen kümmern müssen. "Dafür stehen uns elf kleine und große Fahrzeuge zur Verfügung, von denen einige nach Bedarf individuell umgerüstet werden können", erklärt Bernd Brandt, der seit fast vier Jahren Straßenmeister ist. Bei dem Informationstag stand allerdings nicht nur die schwere Technik im Vordergrund. Es wurde auch gezielt Werbung für eine Ausbildung zum Straßenwärter unternommen. Und das hat seinen Grund. Denn in den nächsten Jahren gehen etliche Mitarbeiter aus Altersgründen in den Ruhestand. "Das sind in etwa so viele Beschäftigte, wie momentan in zwei Straßenmeistereien arbeiten", sagt Jürgen Zimmermann, der Leiter der Abteilung Straßen im Landratsamt ist. Allerdings sollen die neuen Stellen schrittweise besetzt werden, um am Ende für eine ausgeglichene Altersstruktur zu sorgen.