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Marode Trasse wird ausgebaut

Verkehr Straße von Schweikershain bis Beerwalde bleibt ab Herbst dicht

Der Ausbau der maroden Kreisstraße vom Kreisverkehr in Schweikershain bis zum Abzweig nach Beerwalde kann voraussichtlich noch im Herbst 2014 beginnen. Um die Baumaßnahme zu realisieren, erhält die Kreisbehörde in Freiberg etwas mehr als 1,1 Millionen Euro Fördergelder vom Freistaat. Dieser hatte bereits vor einigen Jahren die Straße herabgestuft und dem Kreis Mittelsachsen übergeben. Im Gegenzug wurde diesem zugesichert, dass die künftige Sanierung der Trasse bis zum Ortseingang Kriebstein zu 90 Prozent unterstützt wird. Ein Teil des Geldes hatte Anfang Mai der Sächsische Staatssekretär Roland Werner während einer Motorradtour an den stellvertretenden Landrat Manfred Graetz überreicht. Doch die Zeit drängt, denn die bewilligten Gelder müssen bis Jahresende abgerufen werden, hieß es aus der Landkreisbehörde. Sollte das Geld reichen, wird sogar ein Ausbau der Kreisstraße bis hin nach Tanneberg angestrebt. Inwiefern das gelingt, bleibt offen. Momentan läuft für die Straßenbaumaßnahme noch die Ausschreibung. Der knapp 1.690 Meter lange Abschnitt bis zum Abzweig Tanneberg sollte bereits 2013 in Schuss gebracht werden. In diesem Jahr hätte dann der zweite Abschnitt bis zum Parkplatz sowie der dritten am Burgberg Kriebstein folgen sollen. Eine Bürgerinitiative drängt bereits seit Jahren darauf, dass Burgberg durch einen Ausbau und Fußweg entschärft werden soll. Doch die Umsetzung ist nicht so einfach umzusetzen. Der Burgberg sei zu instabil und liegt in einem Naturschutzgebiet. Die Verbreiterung der Straße inklusive Gehwegbau sei damit schwierig. Zudem laufen noch Grundstücksverhandlungen.