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Mauer und Wall sollen Schutz erhöhen

Hochwasser Pläne für 680-Meter-Abschnitt liegen vor

Waldenburg. 

Am Ortseingang der Töpferstadt soll der Hochwasserschutz verbessert werden. Die Pläne hat Roger Tynior von einem Planungsbüro aus Zwickau vor wenigen Tagen den Mitgliedern des Technischen Ausschusses vorgestellt. Er beleuchtete dabei einen 680-Meter-Abschnitt im Bereich des "Glauchauer Tores". Die dortigen Häuser sollen vor einem sogenannten 100-jährigen Hochwasser geschützt werden.

In dem Bereich, wo die Bebauung fast bis an das Ufer der Zwickauer Mulde reicht, sei eine Schutzwand geplant. Sie müsse in einer Höhe von 1,65 Metern errichtet werden. Eine Matrizenschalung könne den Eindruck vermitteln, dass es sich um eine Wand aus Porphyr handelt. "Die Mauer wird mit Bohrpfählen verankert", sagt Tynior. Im weiteren Verlauf des Bauabschnittes sei der Bau eines Schutzwalles geplant. Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler) forderte die Landestalsperrenverwaltung und den Planer auf, dass der Kontakt zum Landesamt für Straßenbau und Verkehr suchen sollen. Die Behörde plant schließlich die Umgestaltung der Kreuzung in Kertzsch. Das könne auch Auswirkungen auf die Pläne für die angrenzenden Schutzmaßnahmen haben. Für die Realisierung des Hochwasserschutz-Projektes am "Glauchauer Tor" gibt es noch keinen Termin. Es wird mit einer Bauzeit von rund zehn Monaten gerechnet.