Max ist mit der Honda am Start

IDM Oberlungwitzer startet kommende Saison in der Klasse Moto3

Er strahlt mit den zahlreichen Gästen aus der Medienlandschaft Deutschlands und vor vielen Motorrennsport-Sponsoren in der Karthalle des Sachsenrings um die Wette. Max Kappler, der 15-Jährige aus Oberlungwitz und Schüler des Lessing-Gymnasiums Hohenstein-Ernstthal hat soeben die Bestätigung erhalten, im nächsten Jahr für das Racing Team Germany (RTG) in der Klasse Moto3 alle Rennen in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft bestreiten zu können. Von Jörg-Uwe Fischer und Dirk Heidolf als Teameigner wurde ihm dazu noch ein besonderer Leckerbissen serviert. Auf der Bühne stand die Original FTR-Honda, mit der Louis Rossi, der 22-jährige Franzose, alle Weltmeisterschaftsläufe 2012 für das RTG bestritten hatte.

"Ich fasse es nicht, nun habe ich noch das richtige Motorrad unter dem Hintern", kommentierte Max das Geschehen, weil es ihm auch anzusehen war, wie er sich über diese Situation freute, die ihm aber nicht ganz neu erschien, denn 2011 fuhr der Sachse schon in diesem Team. allerdings im ADAC Junior Cup. "Wir holen uns nun dieses Talent zurück, das wir schon einmal ausgebildet haben", meinte Teamchef Heidolf, der sich noch keine Wunderdinge erwarte. "Aber vorn muss er sich schon mit diesem Motorrad platzieren. Vielleicht gibt es dann im nächsten Jahr schon einen Einsatz als Wildcard-Pilot in der WM", so Dirk Heidolf.

Max Kappler weiß aber auch, dass dieses gut eingespielte Team von ihm viele Punkte sehen will, hat er doch 2012 in der Mannschaft von Freudenberg Racing einen sechsten Abschlussplatz mit 148 Punkten in der Moto3-IDM belegt.

Bernd Keller wie auch Teameigner Frank Beierlein gaben dem neuen Fahrer noch einen Klaps auf die Schulter und meinten: "Nimm das WM-Motorrad in die Hand, pass aber auf, dass es dir nicht ausreißt" und hatten die Lacher auf seiner Seite.

Im gesamten Programm gab es durch die Verantwortlichen einen kurzweiligen Rückblick auf die Saison, die hauptsächlich durch Louis Rossi geprägt worden war, eingebettet in eine gut funktionierende neue Struktur und einem Mechanikerteam mit Norman Rank an der Spitze, das sich im Weltmaßstab nicht zu verstecken brauchte.