Mehr Arbeitslose im Juli

Statistik Auch Jugendliche im Landkreis Mittelsachsen sind betroffen

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Foto: Thomas Schmotz

Freiberg. Der Bestand an Arbeitslosen und damit auch die Arbeitslosenquote sind im Juli in Mittelsachsen leicht angestiegen. Das teilt die Agentur für Arbeit Freiberg mit. Hauptsächlich bei Jüngeren im Alter zwischen 15 und 25 Jahren prägt sich diese Steigerung aus. "Junge Menschen melden sich nach der Schule oder der Ausbildung vorübergehend arbeitslos und einige Betriebe machen Ferien", erläutert Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Freiberg.

Das sind die Zahlen

In der genannten Altersspanne meldeten sich im vergangenen Monat 314 arbeitslos, 44 Prozent mehr als im Juni. Mit 9.193 arbeitslosen Frauen und Männern im Landkreis stieg die Zahl zum Vormonat um 107 an. Die Quote liegt damit bei 5,7 Prozent, 0,1 Prozent höher als im Juni. Im Vorjahreszeitraum lag sie allerdings noch bei 6,4 Prozent. Somit setzt sich grundsätzlich eine positive Entwicklung bislang fort.

Den stärksten Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnete Freiberg mit 3,6 Prozentpunkten Zuwachs. Mit Abstand folgt Rochlitz, welches 0,9 Punkte zulegte. Nach wie vor am niedrigsten liegt die Quote mit 4,6 Prozent in Flöha.

Weiterhin wird vermeldet, dass von 1.519 registrierten Ausbildungsstellen noch immer 566 unbesetzt sind, davon die meisten in Freiberg, es folgen Hainichen, Rochlitz, Döbeln und Flöha. 469 Bewerber suchen noch einen Ausbildungsplatz. Der Großteil von ihnen, immerhin 357, sind dabei jünger als 20 Jahre.



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