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Mehr Elektro-Ladesäulen auch in der Region

Verkehr Energiedienstleister verbessert an zwei Schlössern weiter die E-Infrastruktur

Region. 

Region. Dass die Infrastruktur für die Elektro-Mobilität noch sehr im Argen liegt, ist bekannt. Nicht nur reden, sondern machen scheint die Devise bei EnviaM zu sein: Der Energiedienstleister baut jedenfalls die öffentliche Infrastruktur für Elektro-Ladesäulen weiter aus und arbeitet dabei mit mehreren regionalen Geschäftspartnern zusammen. Aktuell wird eine Ladesäule am Schloss Lichtenwalde geschaffen. Eine weitere Station soll bis Jahresende am Schloss Augustusburg zur Verfügung stehen.

Schlossbetriebe gGmbH stellen für Ladesäulen Parkflächen zur Verfügung

Diese Säulen erweitern die Lademöglichkeiten in der Region. So befinden sich beispielsweise bereits in Frankenberg, Freiberg, Lichtenau, Mittweida und Roßwein Normal- und Schnellladesäulen. "Wir freuen uns, dass uns die Schlossbetriebe gGmbH für die Ladesäulen die Parkflächen zur Verfügung stellt. Gemeinsam treiben wir den Ausbau der Lade-Infrastruktur weiter voran. Beliebte Freizeitregionen sind dafür ein idealer Standort", sagt Dr. Andreas Auerbach, Vorstand Vertrieb des Unternehmens. Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Schlossbetriebe gGmbH, sieht die Zusammenarbeit positiv: "Mit den Ladesäulen möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Elektromobilität durchsetzt. In Zukunft werden mehr Touristen mit einem Elektroauto zu uns kommen."

Die öffentlichen Normalladesäulen befinden sich in Lichtenwalde und in Augustusburg direkt auf den Schlossparkplätzen. Für die Dauer des Ladevorgangs kann man kostenfrei parken. An diesen Säulen lassen sich jeweils parallel zwei Elektro-Fahrzeuge laden. Die Anmeldung ist mit Ladekarten von verschiedenen Anbietern des Innogy Roaming-Netzwerks möglich. Das hat bundesweit bereits über 2.500 Säulen. 2020 soll die Verfügbarkeit auf Anbieter aus dem Hubject-Verbund erweitert werden.