Mehr Studienanfänger

Hochschule Mehrheit kommt aus alten Bundesländern

Die Zahl der Immatrikulationen für das anstehende Wintersemester 2015/16 ist leicht gestiegen. Insgesamt 2421 Personen schrieben sich Hochschulangaben zufolge in diesem Jahr für einen Studienplatz in Mittweida ein. Das sind 179 Studienanfänger mehr als noch im Vorjahr. Dies unterstreiche den guten Ruf der Hochschule national und international, teilte Hochschulsprecher Helmut Hammer mit. Für den guten Zulauf verantwortlich seien unter anderem der erst seit 2014 angebotene deutschlandweit einmalige Studiengang "Allgemeine und digitale Forensik" und die Medienstudiengänge, für die im neuen Zentrum für Medien und Soziale Arbeit hervorragende Bedingungen vorhanden seien.

"Für den ebenfalls neuen englischsprachigen Masterstudiengang Applied Mathematics haben sich in diesem Jahr bereits über fünfzig ausländische Bewerber eingeschrieben", fügte Hammer hinzu. Besonders auffällig angestiegen ist zudem der Anteil an Studienanfängerinnen: 50,6 Prozent der Erstsemester sind Frauen, im letzten Jahr waren es dagegen nur 44 Prozent. Gleichbleibend hoch ist die Anzahl an Studierenden aus den alten Bundesländern: 2015 zog es 54 Prozent (2014: 53 Prozent) nach Mittweida. Am stärksten vertreten sind dabei die Länder Bayern und Baden-Württemberg. Auch der Anteil an ausländischen Bewerbern blieb mit 12 Prozent in etwa so wie im Vorjahr. Die Hochschule verzeichnet mittlerweile Studierende aus 54 verschiedenen Nationen, am häufigsten vertreten durch Österreich, China und Indien. Insgesamt sind derzeit 6800 Studierende eingeschrieben, das sind 200 mehr als im Jahr zuvor und 800 mehr als noch 2012.