Meisterschaft als Werbung für den Sport

Taekwondo SV Sachsenring bietet einen Kampfsport, der auch Lebensphilosophie sein soll

Erstmals war der SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal Gastgeber für die Sachsenmeisterschaften im Taekwondo (Vollkontakt) und konnte im Hot-Sportzentrum fleißig Titel sammeln. Im weiblichen Nachwuchs sicherten sich Nathalie Bahlke (Jugend C, bis 49 Kilogramm) und Renée Hofmann (Jugend B, bis 55 Kilogramm) den Landesmeistertitel. In der männlichen Jugend C waren Julien Koitzsch (bis 30 Kilogramm) als Landesmeister sowie Richard Naumann (2., bis 45 Kilogramm) und Leon Preussner (3., bis 38 Kilogramm) vorn dabei. Nico Behr als Dritter in der Jugend B sowie Bastian Illig als Landesmeister in dieser Altersklasse sammelten weitere Erfolge. Stefan Wunderlich (Jugend A, bis 78 Kilogramm) und Philipp Ranft (Jugend A, über 78 Kilogramm) sicherten sich ebenfalls Goldmedaillen.

Bernd Klose, Schatzmeister der Taekwondo-Union Sachsen, freute sich nicht nur über guten Sport, sondern auch über die gelungene organisatorische Leistung des SV Sachsenring. "Wir hoffen, dass es dadurch in der Region einen kleinen Schub gibt", so Klose. Die olympische Kampfsportart Taekwondo ist in der Region eher selten. "Es ist nicht nur eine Kampfsportart, sondern eine Lebensphilosophie. Denn neben Körperbeherrschung und Reaktionsvermögen spielen auch Ordnung, Disziplin und Ehre eine große Rolle", preist Trainer Matthias Tober Taekwondo an. Obwohl die Kämpfe oft sehr hart wirken, gibt es nur selten schwere Verletzungen.