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Chemnitz

Millioneninvestition in Freiberg

Baubeginn Metallurgie-Technikum entsteht

Freiberg. 

Freiberg. Dass Gäste gerne mal Geschenke mitbringen ist ein netter Brauch. Nicht immer wird jedoch erwartet, dass das Mitbringsel so ausfällt wie jenes, welches die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, dabei hatte, als sie zum ersten Spatenstich für das neue Metallurgie-Technikum des Helmholtz-Instituts Freiberg am Mittwoch dieser Woche kam.

Mitbringsel im Höhe von 10,2 Millionen

Das Blatt Papier hatte ganz schön Gewicht, denn es enthielt den Fördermittelbescheid für das Technikum in Höhe von 10,2 Millionen Euro. Dieses Geld wird in den kommenden knapp drei Jahren an der Chemnitzer Straße sowohl in den Bau als auch in die Ausstattung der neuen Forschungshalle gesteckt. In enger Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg soll künftig in den Bereichen Hydro- und Pyrometallurgie experimentiert werden.

Seit 2011 existiert das Helmholtz-Institut Freiberg, welches zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört. Gerne hätte man schon früher mit der Errichtung der neuen Anlage begonnen. "Doch ging die Gründung des Instituts damals sehr schnell vonstatten", erklärt Roland Sauerbrey, Direktor des Helmholtz-Zentrums. "Die nötigen Finanzmittel waren noch nicht haushaltstechnisch verankert.

Nachhaltigkeit soll erforscht werden

Markus Reuter, einer der beiden Direktoren in Freiberg, wies darauf hin, was man unter anderem mit den neuen Anlagen erreichen wolle. "Das ist die Digitalisierung aller Prozesse", sagte er. Erforscht wird, auf welchem Wege metallurgische Ressourcen, welche sich bereits im wirtschaftlichen Kreislauf befinden, nach ihrer Nutzung wiederverwendet werden können. Man müsse sich nicht nur auf jene Ressourcen konzentrieren, die jetzt noch in der Erde, sondern auf die, welche bereits im Umlauf sind, meinte Eva-Maria Stange. Der Beitrag für die Nachhaltigkeit ist entsprechend hoch.



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