Ministerin zu Besuch im Generationenbahnhof Erlau

Konzept Barbara Klepsch lobt tragfähiges Konzept

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Foto: Getty Images/annebaek

Erlau. Sozialministerin Barbara Klepsch besuchte am Montag den Generationenbahnhof in Erlau. Nachdem das historische Gebäude mehr als 20 Jahre ungenutzt verfiel, erweckte es die Gemeinde auf Initiative des Vereins "Generationenbahnhof Erlau e. V." wieder zum Leben und weihte den "Generationenbahnhof" im Juli 2017 ein. In dem Gebäude befinden sich heute ein ehrenamtlich verantworteter Bürgerbereich, eine Seniorentagespflege, ein ambulanter Pflegedienst sowie eine Zahnarztpraxis. Auf diese Weise arbeiten ehrenamtliche Helfer und professionelle Dienstleister zusammen.

Der Generationenbahnhof steigert die Attraktivität von Erlau

Barbara Klepsch lobte das tragfähige Konzept: "Es ist ermutigend zu sehen, wie die Erlauer mit Kreativität und Initiative ein historisches Gebäude erhalten und gleichzeitig ein soziales Zentrum geschaffen haben. Wo Menschen ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen, wo bürgerschaftliches Engagement sich entfaltet und tragfähige Konzepte entwickelt werden, gewinnt der Ort spürbar an Attraktivität." Außerdem sprach die Ministerin ihren Dank an alle Mitstreiter und die Gemeinde Erlau aus.

Die Kosten des Umbaus betrugen rund 1,2 Millionen Euro, von denen etwa 700.000 Euro aus Mitteln des "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) bereitgestellt wurden.