"ASSKomm" in Flöha: Mit besonderem Auto unterwegs

Projekt "ASSKomm" nimmt immer mehr Gestalt an

Flöha. 

Flöha. Thomas Karl ist derzeit besonders gefordert. Der 46-Jährige wurde von der Stadt Flöha als Gemeindevollzugsbediensteter eingestellt, der nicht nur in der Großen Kreisstadt, sondern auch in den Nachbarkommunen Oederan, Augustusburg, Niederwiesa, Eppendorf und Leubsdorf zum Einsatz kommt. Seine Tätigkeit basiert auf dem Pilotprojekt, einen interkommunalen Gemeindevollzugsdienst unter dem Dach der "Allianz Sichere Sächsische Kommunen" (ASSKomm) aufzubauen. Um sich dabei für diesen anspruchsvollen Job fit zu machen, absolviert Karl im Moment eine Ausbildung zur Fachkraft für Kriminalprävention sowie einen Lehrgang für Verwaltungsrecht.

Unterdessen wurde auch dafür gesorgt, dass der Mitarbeiter nun mit einem VW- Caddy, der mit der Aufschrift "Polizeibehörde" versehen wurde, mobil unterwegs sein kann. Das Fahrzeug wurde durch die Stadt Flöha als Leasingfahrzeug angeschafft . "Die Finanzierung der Leasing- und Unterhaltungskosten erfolgt anteilig durch die am Projekt beteiligten Kommunen. Perspektivisch soll das Auto noch mit weiteren kleinen Ausrüstungsgegenständen, wie beispielsweise Absperrmaterial oder Ausrüstung zum Einfangen von Hunden, bestückt werden", sagt Martin Mrosek, der Hauptamtsleiter der Stadt Flöha. Außerdem trägt Thomas Karl eine dunkelblaue Uniform und ist unter anderem mit Reizstoffspay und einem Schlagstock ausgerüstet. Auf Wunsch der am Projekt beteiligten Gemeinden kontrolliert er aktuell verstärkt die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung und zeigt darüber hinaus regelmäßige Präsenz in seinem Einsatzgebiet. "ASSKomm" gibt es bereits seit Februar 2019. Doch bei der kommunalen Zusammenarbeit zwischen Flöha und weiteren Orten aus dem Altkreis handelt es sich um ein Novum.