Mit einem Schlag in den Ruhestand

Abschied Professor Michael Eßlinger sagt Tschüss zum Freiberger Brauhaus

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Nach nur einem Schlag konnte angestoßen werden: Holger Scheich, Geschäftsführer Freiberger Brauhaus, Christian Schütz, Geschäftsführer der Radeberger Gruppe, Professor Michael Eßlinger sowie Braumeister Michael (v.l.). Foto: Marko Borrmann/Brauhaus

Freiberg. Es war ein wahrhaft zünftiger Abschied, den Professor Michael Eßlinger, nun ehemaliger Geschäftsführer des Freiberger Brauhauses, am vergangenen Freitag an historischer Stätte, nämlich im Brauhof an der Körnerstraße zelebrierte. Hier, wo lange Jahre das Freiberger Brauhaus seinen Sitz hatte, brauchte er genau einen einzigen Schlag, um das große Fass anzustechen, das zu seinen Ehren bereit stand. So sehr sich der Bierfachmann auch auf seinen verdienten Ruhestand freut, so sehr dürften die meisten sehr traurig sein, dass der Mann, welcher über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des Brauhauses erfolgreich lenkte, dies nun nicht mehr tut.

"Michael Eßlinger ist die DNA des Freiberger Brauhauses", meinte Christian Schütz, Geschäftsführer der Radeberger-Gruppe völlig zutreffend. Er war einer der Gäste, die zu diesem Anlass eingeladen waren. Es kamen neben Vertretern aus Freibergs Wirtschaft, Politik und Kultur auch sein Freund, der Sänger Gunther Emmerlich.

Das Bergmusikkorps Saxonia spielte zu Ehren Eßlingers den neuen Freiberger Bergmarsch und es gab Ansprachen und Geschenke. Höhepunkt war sicherlich der Moment, als Oberbürgermeister Sven Krüger Michael Eßlinger bat, sich ins Goldene Buch Freibergs einzutragen, was der Geehrte auch gerne tat. Holger Scheich, der Eßlinger im Amt nachfolgt, übergab ein Fotobuch, in welchem Stationen der Freiberger Karriere im Bild festgehalten sind. Auch darin wird noch einmal klar, wie viel Freiberg Michael Eßlinger zu verdanken hat.