Mit Feuereifer bei der Sache

Vorgestellt Jugendfeuerwehr Kleinwaltersdorf erhält den städtischen Jugendpreis

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Eine tolle Truppe: Die Jugendfeuerwehr Kleinwaltersdorf erhält in diesem Jahr den Jugendpreis der Stadt Freiberg. Foto: Wieland Josch

Kleinwaltersdorf. Man kann nur beeindruckt sein von dem, was in Kleinwaltersdorf im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr so los ist. Während in anderen Ortschaften vergleichbarer Größe hier und da die Sorge vorherrscht, ob und wie lang noch genug Kameraden ihren Dienst tun, ist es im Freiberger Ortsteil schon beinah eine Selbstverständlichkeit, dabei zu sein.

35 aktive Mitglieder und 11 Veteranen zählt man hier. Hinzu kommt noch die Jugendfeuerwehr mit ihren 16 Mitgliedern im Alter zwischen sechs und acht Jahren. Deren unermüdlicher Einsatz ist es, der in diesem Jahr die gebührende Würdigung erhält, denn die Stadt Freiberg verleiht den Jugendpreis 2017 eben jener Kleinwaltersdorfer Jugendfeuerwehr.

Mit dem Preisgeld ins Jump House

Die Freude darüber ist natürlich groß, wie Maria Euringer, seit 2013 Jugendwartin, verrät. "Wir wissen auch schon, was wir mit dem Preisgeld machen", sagt sie. "Wir fahren davon in das Jump House in Leipzig, um uns dort richtig auszupowern." Übergeben wird der Preis beim Sommerfest der Kita "Kastanienzwerge" in Kleinwaltersdorf am 16. Juni.

Den Vorschlag, dass die Mädchen und Jungs ihn erhalten sollen, kam vom eigenen Wehrleiter. Alexander Löwe brachte ihn ein, hielt aber alles geheim, sodass die Vergabe schließlich für alle eine Überraschung war.

Leidenschaft und Spaß sind die Schlüssel

Seit 1995 existiert die Jugendwehr. Seit damals wurden 19 Jugendliche später aktive Kameraden, was eine beachtliche Zahl ist. "Feuerwehr lebt von der Leidenschaft", sagt Löwe. Und diese wird dem Nachwuchs gut vermittelt.

Derzeit bereitet man sich auf einen Wettbewerb um den Pokal des Bürgermeisters von Oberschöna vor, den man im Juni unbedingt gewinnen möchte. Gemeinsames Wandern und Schwimmen steht in diesem Jahr auf dem Programm und eine Schlauchboottour auf der Mulde, welche die älteren Kameraden den jungen geschenkt haben.