Mit japanischer Küche zum diesjährigen Gründerpreis

Ehrung Konzept von Andy Puschmann gewinnt einstimmig

Freiberg. 

Freiberg. Andy Puschmann aus Witzschdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Gornau, ist der Gewinner des diesjährigen Gründerpreises der Stadt Freiberg. Seine Idee eines japanischen Restaurants nach dem Washoku-Prinzip, sorgte für ein einstimmiges Votum Ende September.

Jury wählte aus fünf Bewerbungen aus

Die Fachjury, bestehend auf Vertretern der Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen, des Freiberger Gewerbevereins, des Gründernetzwerkes Saxeed, der Sparkasse Mittelsachsen, der Design- und Digitalagentur 599media, den Freiberger Wirtschaftsjunioren, einem Stadtratsmitglied sowie Mitarbeitern der Freiberger Stadtverwaltung, wählte sein Konzept, das er momentan gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Jenny Krause in der Korngasse 6 umsetzt, aus insgesamt fünf Bewerbungen aus.

Immaterielles Welterbe in der Welterbe Montanregion

Als Gewinner erhält Puschmann eine Unterstützung der Gewerbemiete von bis zu 500 Euro monatlich für ein Jahr. Oberbürgermeister Sven Krüger beglückwünschte den Sieger und dankte allen Teilnehmern für ihre spannenden Gründungsideen, die vielleicht dennoch in Freiberg realisiert werden. Die als "Washoku" bezeichnete japanische Küche wurde im Dezember 2013 von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt und passt somit wunderbar in das Welterbe Montanregion Erzgebirge.

Eröffnung bereits für dieses Jahr geplant

Andy Puschmann hat ganz bewusst diese Bezeichnung gewählt. Er möchte seinen Gästen die Möglichkeit bieten, in die faszinierende Welt der fernöstlichen Küche einzutauchen und kulinarische Köstlichkeiten in stilvollem Ambiente zu genießen. So soll ein kleines Stück fernöstliches Welterbe an die Seite des erzgebirgische Welterbes geholt werden. Noch in diesem Jahr soll das Restaurant eröffnet werden. Erste Anfragen zur Ausrichtung von Weihnachtsfeiern liegen bereits jetzt schon vor.