Mit Kultur den Leuten Mut machen

Kommunales Woche der Zivilcourage wird vorbereitet

Die Schulen in Limbach-Oberfrohna arbeiten derzeit alle eifrig an einem Projekt: Vom 26. bis 29. November soll die Woche der Zivilcourage stattfinden. Bereits 2011 veranstaltete die Stadt gemeinsam mit den Bildungseinrichtungen ein derartiges Projekt - die Woche der Toleranz. "Toleranz hat aber irgendwann ihre Grenzen und dann sollte Zivilcourage greifen", sagte Dietrich Oberschelp, Präventionsbeauftragter von Limbach-Oberfrohna.

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hat sich mehrere Beiträge für die Woche der Zivilcourage vorgenommen. Es soll ein Theaterstück mit dem Titel "Von Kugeln und Kisten" einstudiert werden. Des weiteren wollen Sänger der höheren Klassen das Lied "Somewhere" aus dem Musical "Westside Story" vortragen. Der Kinderchor der Gymnasiums wolle zudem zwei Lieder singen und eine Zwölftklässlerin ein selbst geschriebenes Gedicht zum Thema Zivilcourage vorlesen. "Wir sind für die Woche der Zivilcourage direkt auf die Schüler zugegangen und haben sie nach Ideen gefragt", sagt Lehrerin Almut Gladen. Die Resonanz der Jugendlichen sei von Beginn an positiv gewesen.

Das berichten auch die Schulleiter der drei Mittelschulen in Limbach-Oberfrohna. Die Gerhart-Hauptmann-Schule präsentiere sich zur Projektwoche mit der selbst ausgedachten Geschichte "Der arme Carl", einem Geigenstück, einer Fotoshow und Gedichten. Die Pestalozzi-Mittelschule will mit ihrer Schülerband und zwei eigenen Liedern auftreten. Ein Theaterstück, Gedichte, Kurzgeschichten sowie ein Video, das die Schüler bei einem Ausflug nach Auschwitz gedreht haben, stehen bei ihnen auf dem Programm.

Die Geschwister-Scholl-Mittelschule plant ein Theaterprojekt mit Videoeinspielungen und viel Bewegung. Das Berufliche Schulzentrum von Limbach-Oberfrohna ist ebenfalls mit einem Theaterprojekt dabei. Die Abschlussveranstaltung der Woche der Zivilcourage findet am 29. November um 18.30 Uhr in der Stadthalle statt.