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Mit Shakespeare durch die klassische Musik

Konzert Mittelsächsische Philharmonie bei den Freiberger Sommernächten

Freiberg. 

Freiberg. Klassisch gleich im doppelten Sinne wird es am kommenden Freitag ab 20 Uhr im Hof von Schloss Freudenstein. Dann nämlich tritt die Mittelsächsische Philharmonie unter ihrem Generalmusikdirektor Raoul Grüneis bei den Freiberger Sommernächten auf. Im vergangenen Jahr gaben die Musiker ein umjubeltes Konzert mit Filmmusik. Diesmal gab man sich ein nicht weniger reizvolles Motto: "Shakespeare in music".

Ein Füllhorn an Kompositionen

Der große Dramatiker William Shakespeare hat sich zwar, zumindest nach heutigem Wissensstand, nicht in der Kunst musikalischer Kompositionen versucht, doch hinterließ er trotz allem gerade dort seine Spuren. Denn die Tragödien und Komödien aus seiner Feder lieferten unendlich viele Inspirationen für die Tonsetzer folgender Jahrhunderte. Bellini und Verdi seien hier nur stellvertretend genannt, deren Opern "I Capuleti E Montecchi" oder "Falstaff" nach wie vor zum Repertoire der großen Häuser gehören. Hector Berlioz und Richard Wagner waren große Verehrer des "Schwans von Avon". Aber Shakespeare lieferte auch die Anregungen für Ballette, Schauspielmusiken wie etwa den "Sommernachtstraum" von Mendelssohn-Bartholdy, oder Sinfonische Dichtungen.

Ein wahres Füllhorn an Kompositionen, aus dem sich die Mittelsächsische Philharmonie bedienen kann. Bellini, Gounod, Prokofjew, Bernstein oder Nicolai werden im Schlosshof zu hören sein. Als männlicher Gesangssolist erhebt der Bariton Elias Han seine wohlklingende Stimme und an seiner Seite ist die russische Sopranistin Lisa Schnejdar zu hören, die in der kommenden Spielzeit am Mittelsächsischen Theater engagiert ist. Große Musik, herrliche Stimmen und ein gut aufgelegter Klangkörper, die Bedingungen für einen grandiosen Abend bei den Sommernächten könnten kaum besser sein.



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