Mit Tai Chi neu durchgestartet

Meditation Dr. Margareta Schkolnikson findet an der VHS eine neue Erfüllung

Mittweida. 

Mittweida. Vor wenigen Tagen hat er begonnen, der neue Tai Chi-Kurs zum Start ins Frühjahrs- /Sommersemester der Volkshochschule Mittelsachsen (VHS), Standort Mittweida. Er wird von einer erfahrenen Lehrerin geleitet, die bereits seit rund einem Vierteljahrhundert Tai Chi und andere fernöstliche Lehren vermittelt: Dr. Margareta Schkolnikson. Schon seit 1973 ist die aus Leningrad stammende Lehrerin hier in Mittweida und musste sich nach den politischen Veränderungen von 1989/90 plötzlich neu erfinden, denn die Doktorin für chemotechnische Verfahren, die bisher an der Hochschule Mittweida beschäftigt war, stand plötzlich ohne Job da. Sie wandte sich der Traditionellen Chinesischen Medizin zu, die seitdem ihren beruflichen Lebensinhalt bildet. "Bewegung und Harmonie hat mich schon immer fasziniert. Als Jugendliche war ich Turnerin und habe es fast bis zur Meisterin geschafft", erinnert sie sich an die damalige Zeit. Aktuell vermittelt sie ihr Wissen und Können über Tai Chi bei Volkshochschulkursen in Chemnitz und Mittweida. Zum neuen Mittwochs-Kurs in Mittweida gehören 14 Frauen, von denen elf bereits vorher an Tai Chi-Kursen teilgenommen haben. "Das ist oft so", bestätigt die Tai Chi-Expertin, "denn die Kurse bauen aufeinander auf", erklärt sie. Außerdem hat sie noch zwei in Chemnitz und freitags einen in Mittweida. Wenn ein Kurs mal nicht so viele Teilnehmer hat, ist Schkolnikson nicht böse: "Da kann ich individueller arbeiten", begründet sie das. Doch was ist Tai Chi überhaupt? Tai Chi ist eine alte chinesische Kampfkunst, die in Europa auch chinesisches Schattenboxen genannt wurde. Das kommt daher, dass die Bewegungen so aussehen, als würde mit einem unsichtbaren Gegner gekämpft. In Deutschland gilt Tai Chi als Gesundheitssport. Doch Tai Chi ist nur ein Kurs aus dem umfangreichen Angebot von VHS-Themen. Weitere Informationen auch unter www.vhs-mittelsachsen.de