Mittweida: Das ist dieses Jahr geplant

Projekte Oberbürgermeister Ralf Schreiber im Gespräch

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Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Wie die Große Kreis- und Hochschulstadt für das Jahr 2019 aufgestellt ist, und welche größeren Projekte für das kommende Jahr geplant sind, erfuhr BLICK-Reporter Uwe Schönberner beim Gespräch mit Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber.

Herr Schreiber, wie sieht es mit dem Haushalt 2019 für Mittweida aus, und welche Summe umfasst er?

Wir haben 2019 das zweite Jahr des Mittweidaer Doppelhaushalts. In diesem stehen rund 8,5 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung.

Welches sind 2019 bei den geplanten Projekten die Schwergewichte, die kostenintensivsten?

Wir schließen einige Maßnahmen ab, wie: die Kirchstraße, den Bahnhofsvorplatz, den Parkplatz an der Hainichener Straße, die Sanierung der Schwanenteichanlagen, die Zisterne in Frankenau, die Abrisse am Dreiwerdener Weg und der ehemaligen Wattefabrik und weitere. Neue Baumaßnahmen sind beispielsweise das städtische Umfeld unserer Stadtkirche, der Sportplatz der Bernhard-Schmidt-Schule, der Goethehain und hoffentlich die Straße am Buchenberg in Ringethal. Eine Hauptaufgabe in diesem Jahr sind die zahlreichen Planungen im Zusammenhang mit den zukünftigen Investitionen, so für die Rochlitzer Straße, die neue Bibliothek am Technikumplatz, das Bahnhofsgebäude, das Feuerwehrgerätehaus Ringethal, die Parkplätze an der Weberstraße und so weiter.

Wie ist der Stand beim Projekt Kirchstraße 16, dem geschichtlich wertvollsten Gebäude Mittweidas?

Hier ist die Sicherung der Gebäudesubstanz abgeschlossen, und ab diesem Jahr erfolgt dank der EFRE-Fördermittel der Ausbau.

Wie sieht es mit der "ewigen" Baustelle am Altmittweidaer Bach aus?

Da es sich hierbei um eine Staatsstraße handelt, kann ich nur meine Informationen des LASUV weitergeben. Ich rechne nicht mit einem Baubeginn vor 2020/21.

Welche Situation gibt es aktuell beim Saalkonzept?

Wir haben dafür Fördermittelanträge gestellt. Eine anteilige Bewilligung haben wir für den denkmalgeschützten Innenstadtbereich erhalten. Genau hier ist das Problem: In diesem Bereich einen geeigneten Bauplatz zu finden ist sehr schwierig. Wir sind dran, jedoch ist eine sinnvolle Lösung leider noch nicht in Sicht.