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Mittweida hat einiges zu bieten

Besuch Stadt an der Zschopau mit vielen interessanten Facetten

Mittweida. 

Die rund 15.000 Einwohner zählende Große Kreis- und Hochschulstadt Mittweida ist auf jeden Fall einen längeren Besuch wert. Die Fläche Mittweidas mit ihren aktuellen Ortsteilen Falkenhain, Frankenau, Kockisch, Lauenhain, Neudörfchen, Ringethal, Rößgen, Tanneberg, Thalheim, Weißthal und Zschöppichen erstreckt sich über reichlich 40 Quadratkilometer. Die Höhenlage des Ortes bewegt sich zwischen 214 und 342 Metern, wobei die tieftsten Lagen unmittelbar an der Zschopau zu finden sind.

Auf der Lindenhöhe kreuzen sich die geographischen Koordinaten 51. Breiten- und 13. Längengrad. Bekannt geworden ist die Stadt besonders durch ihre 1867 als Technikum gegründete Hochschule. Hier studierten so namhafte Persönlichkeiten wie Walter Bruch, Erfinder des PAL-Farbfernsehsystems, Alfred Neumann, Konstrukteur von Düsenantrieben bei General Electric (USA), Bernhard Schmidt, Erfinder des Schmidt-Spiegels, oder die Automobilbauer Alfred Horch und Friedrich Opel, um nur einige zu nennen. Aber auch so einige historisch wertvolle beziehungsweise sehenswerte Bauten gibt es in der Stadt an der Zschopau: Beispielsweise das Handels- und Brauhaus Weberstraße 1, dessen wesentliche Teile au der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen oder die kursächsische Postdistanzsäule an der nordöstlichen Ecke des Marktes. Auch das Gebäude der Stadt- und Löwenapotheke Markt 24 mit seiner riesigen Dach-Vase als Gebäude-Schmuck und die Marktpassage mit ihrer gläsernen Überdachung sind Zeugen lebendiger Baugeschichte.

Die Passage wurde übrigens 1903 eröffnet. Nicht zu übersehen ist das Wahrzeichen der Stadt, die evangelisch-lutherische Kirche Unser lieben Frauen. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts nach dem verheerenden Stadtbrand von 1450 errichtet. Der Kirchturm kann übrigens während des Altstadtfestes am Samstag und Sonntag jeweils ab 14 Uhr bestiegen werden. Weitere interessante historische Zusammenhänge sind bei einem Besuch des Museums Alte Pfarrhäuser, Kirchberg 3, zu erfahren. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.



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