Mittweida ist erste Hochschulstadt

Titel Innenminister übergab die Urkunde

Die Stadt Mittweida darf sich seit dieser Woche nun offiziell "Hochschulstadt" nennen. Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab der Stadt am Samstag die entsprechende Urkunde im Rahmen der Feierlichkeiten des Landessportbundes. Mittweida ist damit die erste Stadt im Freistaat, die den Titelzusatz im Namen führen darf. Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) freut sich über den neuen Titel: "Das Ministerium folgte unserem Antrag aufgrund der herausragenden Bedeutung der Hochschule Mittweida (HSMW). Mit 6800 Studierenden in einer Stadt mit 15.000 Einwohnern nimmt dieses Verhältnis in Deutschland einen einmaligen Platz ein." Auch Hochschulrektor Ludwig Hilmer dankte dem Freistaat für diese Anerkennung: "Das ist ein ideales Zeichen für unser 150-jähriges Jubiläum. Die Hochschule hat sich im Herzen der Stadt entwickelt und ist dort bis heute geblieben." Der Innenmister begründete die Titelvergabe mit der Bedeutung der Bildungseinrichtung für die Region und die Stadt Mittweida selbst. Die Hochschule sei der größte Arbeitgeber und präge das wirtschaftliche und kulturelle Leben: "Das Renommee der Hochschule Mittweida strahlt weit über die Grenzen der Stadt hinaus", betonte Ulbig. Die aktuellen Immatrikulationszahlen unterstreichen diese These. 6800 Studierende sind derzeit an der Fachhochschule eingeschrieben. Sie ist damit die zahlenmäßig größte Hochschule in Sachsen. Kommende Woche, Mittwoch können sich die Mittweidaer über die Geschichte von Stadt und Hochschule informieren. Da veranstaltet die HSMW ab 19 Uhr einen "Techniker-Bummel" vom Marktplatz aus entlang der Rochlitzer Straße.