Mittweidaer endlich wieder zurück auf der Rennstrecke

Motorsport Gerald Nestler mit zwei Motorrädern auf dem Sachsenring

Mittweida. 

Mittweida. Zwei der durch die Corona-bedingten Absagen der ADAC Sachsenring Classic sowie des Motorrad Grand Prix von Deutschland frei gewordenen Motorsporttage nutzte die unmittelbar an der Strecke beheimatete Firma Motorrad Unger am Wochenbeginn für Test- und Einstellfahrten für historische Rennmaschinen.

Bei diesen, natürlich hinter verschlossenen Toren, kam auch der Mittweidaer Gerald Nestler endlich wieder einmal zum Zug. "Es ist ja bisher leider alles ausgefallen, sodass fast alle hier zum ersten Mal in diesem Jahr fahren konnten. Sonst wäre Ende Juli für uns die erste Möglichkeit gewesen", hält Gerald Nestler mit leicht traurigem Blick fest. Drei Motorräder hatte der Oldtimerrestaurator und -sammler im Gepäck, zwei für sich und eins für seinen Sohn.

Beim ersten Mal musste ich mich erst einmal wieder daran gewöhnen

"Das war eine wirklich tolle Veranstaltung, denn wir hatten viele Turns und viel Fahrzeit. Da konnten wir mal ohne Qualifikations- und Rennstress in Ruhe einiges ausprobieren", lobte er die Initiatoren. Und weiter: "Beim ersten Mal musste ich mich erst einmal wieder daran gewöhnen. Wenn ich fahre, dann will ich auch einigermaßen schnell fahren. Mit der Rickman-Kawasaki habe ich es einmal ein bisschen übertrieben und lag dann im Kies."

Neben besagter Rickman-Kawasaki, ein renntauglich gemachtes Straßenmotorrad, pilotierte er eine Suzuki RG 500 wie sie einst Barry Sheene fuhr. Als nächstes geht es zur Hobbyrennserie Moto-Trophy nach Oschersleben. "Doch ich fahre nicht alle Rennen, sodass die Gesamtwertung für mich eine untergeordnete Rolle spielt."