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Mittweidaer rast mit mehr als 200 Sachen über die Piste

Motorsport Gerald Nestler frönte wieder seinem Hobby

Frohburg. 

Frohburg/Mittweida. Als am vergangenen Wochenende das 57. Frohburger Dreieckrennen auf dem Programm stand, war dies wieder ein Pflichttermin für Gerald Nestler. Der 56-jährige Mittweidaer ist Hobby-Rennfahrer und hegt zu diesem Traditionskurs eine besondere Zuneigung. "Mit 14 Jahren bin ich mit Kumpels mit dem Fahrrad erstmals zum hierher gefahren, das waren rund 40 Kilometer. Wir sind morgens um vier losgefahren und waren pünktlich zum Rennen da. Seitdem lässt mich der Motorsport nicht mehr los", erklärt Gerald Nestler, der inzwischen auch beruflich mit Rennfahrzeugen zu tun hat. "Ebenfalls mit 14 bin ich mal mit dem Bus nach Augustusburg gefahren und habe dort im Motorradmuseum eine Indian gesehen, die mich ebenfalls sofort fasziniert hat. Später habe ich mir so ein US-amerikanisches Motorrad gekauft und wieder flott gemacht. Das war praktisch mein Einstieg in die Oldtimerrestauration", gibt er zu seinem beruflichen Werdegang zu Protokoll. Anfangs hat er das nur nebenbei und hobbymäßig gemacht, doch als er sich 2003 einen neuen Job suchen musste, kam ihm die Idee, sich in diesem Gewerbe selbstständig zu machen. Und da er mindestens genauso gern fährt, wie er schraubt, war der Schritt auf die Rennstrecke nicht mehr allzu weit. Dank seines großen Fundus an eigenen Oldtimern, hat er für jede Situation eine passende Rennmaschine. So wurde er schon mit einer Suzuki RG 500 von 1976 wie sie einst der große Giacomo Agostini fuhr, einer Honda CBR 600 von 1989, einer Triumph Trident von 1972 oder einer 500er Norton Atlas von 1968, um nur einige zu nennen, gesehen.

In Frohburg führte er wieder seine 250er Yamaha DS7 von 1970 aus und wurde bei den 2-Takt-Klassikern unter mehr als 30 Fahrern einmal 16. und einmal 18. Dies ist allerdings zu relativieren, denn hier waren auch bis zu 20 Jahre jüngere Motorräder startberechtigt. In seiner Klasse wurde er zwei Mal Zweiter.

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