Mittweidaer Tischtennisdamen wollen in die Landesliga

Interview mit HSG-Mannschaftsleiterin Wiebke Lindner

Mittweida. 

Die Tischtennisdamen der HSG Mittweida stehen in der Bezirksliga auf einem der beiden Aufstiegsplätze in die Landesliga. Uwe Schönberner sprach dazu mit der 23-jährigen Mannschaftsleiterin Wiebke Lindner.

Frau Lindner, Ihre Mannschaft hat sich vom ersten Spieltag an in der Bezirksliga der Damen in der Spitzengruppe festgesetzt. Momentan liegt das Team auf einem der beiden Aufstiegsplätze. Wie sehen Sie die Situation?

Wir sind zurzeit mit 12:0 Punkten auf Platz 2 und haben in den nächsten Wochen noch die schwersten Partien vor uns. Unsere Mannschaft muss unter anderem noch gegen den Tabellenführer, die Oberliga-Reserve des ITTC Sachsen Döbeln, und den Tabellendritten TTV Dresden 2007 spielen. Ich hoffe, wir sind in diesen wichtigen Partien ebenfalls erfolgreich.

Wer gehört alles zum HSG-Damenteam?

Unsere Mannschaft besteht aus vier Stammspielerinnen und mehreren Ersatzspielerinnen. Die Stammkräfte sind Sandy Weißflog, Franka Marquardt, Brita Koopmann und ich. Ebenfalls zum Einsatz kam bereits Annett Schröder.

Welche besonderen Stärken hat die Mannschaft?

Wir haben einen guten Zusammenhalt und unterstützen uns. Außerdem haben wir viel Spaß, und es herrscht eine gute Stimmung in der Mannschaft. Besonders stolz sind wir auf unsere Fans, die uns bei vielen Spielen unterstützen und uns sogar zu den Auswärtsspielen begleiten. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön.

Wie sieht das Saisonziel der Mittweidaer Damenvertretung aus?

Wir sind neu in der Liga und spielen die erste Saison im Bezirksverband Dresden. Dadurch konnten wir zu Saisonbeginn keinen Gegner einschätzen und liebäugelten mit einem Tabellenplatz in der oberen Tabellenhälfte. Dass wir jetzt so weit oben mitmischen, überrascht uns selber und freut uns natürlich.

Wird in der Mannschaft auch dem Nachwuchs eine Chance gegeben?

Nein, leider nicht. Wir haben bei der HSG Mittweida in der Abteilung Tischtennis sehr wenige Mädchen im Nachwuchsbereich, obwohl es ein toller Sport für Mädchen ist und es nur ein sehr geringes Verletzungsrisiko gibt.