Mittweidaerin wird zum Eishai

Tradition Winterbader steigen zum 21. Mal am Neujahrstag in die eisigen Fluten des Freibades

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Mandy Mallkowsky hatte bei ihrer Premiere die vom Eis befreite Ecke des Oederaner Bades ganz für sich allein. Foto: Ulli Schubert

Oederan/Mittweida . Für die blau-gelben Eishaie ist es nichts besonderes, wenn sie am Neujahrstag ins Wasser steigen. Für Mandy Mallkowsky schon. Sie war an diesem 1. Januar extra von Mittweida herübergekommen nach Oederan, um hier im Erlebnisbad gleich zwei Mal ins drei Grad kühle Nass zu tauchen. "Man sagt, sich zu Überwinden sei das größte Problem. Für mich würde es Überwindung bedeuten, nicht baden zu gehen, wenn ich einen Badeanzug dabei habe", so die Erzieherin. Eine echte Winterschwimmerin aber ist sie (noch) nicht. Quasi geübt hat sie bislang nach der Sauna im Tauchbecken. "Und ich gehe gern in der Zschopau baden, von März bis Ende Oktober."

Wer jetzt ins Frösteln kommt, der kann zum Glühwein greifen. Die Mittweidaerin ist übrigens nicht die einzige Dame, die in diesem Jahr quasi Premiere im Oederaner Becken zu Neujahr feierte. Vor ihr hatte schon Ramona Lange aus Flöha eine Runde gedreht. Und Albrecht Kleibl hatte sogar auf der Urlaubstour von Aschaffenburg ins Riesengebirge in Oederan einen Zwischenstopp eingelegt. Hier war er vor 13 Jahren das letzte Mal beim Neujahrsschwimmen dabei. Nun taten es ihm seine Söhne Benno (9) und Lawrence (12) sowie seine fünfzehnjährige Tochter Abelene und deren Freundin Lola Matthieu gleich.

Nächster Höhepunkt der Eishaie ist zunächst die vereinsinterne Weihnachtsfeier und dann die Nacht-Eisbadershow am 21. Januar. Mandy Mallkowsky hat versprochen, auch zu kommen.