Modellbahnclub Mittweida baut eigene Clubanlage

Vorgestellt Miniatur-Bahn wird digitalisiert

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Stefan Auras (vorn rechts) vom Mittweidaer Modellbahnclub an der TT-Anlage im Museum alte Pfarrhäuser Mittweida, die noch bis Ende Februar zu sehen ist. Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Er ist in der Großen Kreis- und Hochschulstadt Mittweida ein relativ junger Verein. Im Herbst 2014 fanden sich Modellbahn-Interessierte zusammen, um den Modellbahnclub Mittweida zu gründen.

Das geschah konkret auf Initiative der beiden Eisenbahnfreunde Tilo Gube und David Wrona. Heute gehören dem Verein zwei aktive und ein ehemaliger Eisenbahner an, die viel Fachwissen aus der Realität der "großen Eisenbahn" einbringen.

Der Verein zählt jetzt acht feste Mitglieder, "aber durch unsere Ausstellung im Mittweidaer Museum haben wir bereits drei neue Interessenten gefunden, die mitarbeiten möchten", so Vereinschef Stefan Auras. Seit 2015 hat der Modellbahnclub in der Neustadt 11 ein festes Domizil. Dort brachten die Mitglieder den Ausstellungsraum aufwändig auf Vordermann und arbeiten derzeit an ihrer Clubanlage in der Spurweite H0 im Maßstab 1:87 mit einem Gleisabstand von 16,5 Millimetern.

Der Verein sieht die anstehenden Aufgaben

"In den nächsten Monaten wollen wir die neun Module unserer Anlage holzbauseitig fertig stellen", sagte Vereinsmitglied Volker Krebs zu den unmittelbar anstehenden Arbeiten. "Weiterhin wollen wir unsere TT-Anlage, die wir als Dauerleihgabe vom BSW Adorf erhalten haben, digitalisieren. Das heißt, dass unabhängig voneinander mehrere Züge auf der Anlage fahren können und damit ein vielseitiger Betrieb möglich ist, ohne dass steuerungsseitig eingegriffen werden muss", ergänzte Auras zu den nächsten Maßnahmen.

Momentan zeigt der Modellbahnclub im Mittweidaer Museum noch bis Ende Februar seine TT-Anlage. "An dieser Stelle möchten wir uns insbesondere für die große Unterstützung durch die Mittweidaer Stadtverwaltung, die Mitarbeiter des Bauhofes und des Museums bedanken", so der Modellbahnclub-Chef.