Moderne Goldsuche in Hainichen

Bergbau Unternehmen erhält Erlebnis zur Erkundung

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Foto: Tunart/Getty Images/Vetta

Hainichen. Die Saxony Minerals And Exploration AG (SME AG) mit Sitz in Halsbrücke bei Freiberg hat vor kurzem vom Sächsischen Oberbergamt Freiberg die bergrechtliche Erlaubnis erhalten, sieben sogenannte bergfreie Rohstoffe im mittelsächsischen Raum nördlich von Chemnitz zu erkunden.

Das Bergbauunternehmen, welches derzeit im erzgebirgischen Pöhla einen Erkundungsschacht zu einer Wolfram-Lagerstätte abteuft, wird auf einer Fläche von 600 Quadratkilometern zwischen Hohenstein-Ernstthal, Chemnitz, Hainichen, Waldheim und Penig die Vorkommen von Chrom, Gold, Kobalt, Kupfer, Nickel, Silber sowie Vanadium untersuchen. Besonders Kobalt, Nickel und Chrom stehen dabei im Fokus der SME AG.

Das Vorhandensein der wertvollen Stoffe und Metalle in dem "ENORA" (kurz für Erzgebirgsnordrand) genannten Erkundungsfeld wurde durch frühere Untersuchungen, vornehmlich zu DDR-Zeiten, bereits geologisch nachgewiesen.