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Westsachsen

Motorboote rasen über die Talsperre

Freizeit Mehr als 3.500 Besucher waren in Kriebstein von internationaler Boots-Jagd begeistert

Kriebstein. 

Kriebstein. Auch wenn das 12. Internationale Motorbootrennen die sonst an der Talsperre Kriebstein herrschende Ruhe für zwei Tage verdrängte, beim Publikum kam es bestens an. An den beiden Renntagen der Klassen Formel 250 und Formel R 1000 waren bei Kaiserwetter insgesamt über 3.500 Besucher dabei. "Ich komme mit meiner Familie aus Plauen. Wir haben kurzfristig erfahren, dass hier etwas los ist und sind vor allem von der Landschaft begeistert", lobte der Vater die Landschaft des Gebietes rund um die idyllisch gelegene Talsperre Kriebstein.

Großes Interesse hatte das Publikum vor allem für die drei Weltmeisterschaftsläufe der 250er Klasse, die der Italiener Claudio Fanzini mit 1.100 Punkten deutlich für sich entschied. Zweiter wurde sein Landsmann Andrea Ongari mit 925 Zählern. In der Formel R 1000 gab es beim Europameisterschaftslauf einen deutschen Doppelerfolg: Peter Heibuch setzte sich vor Ulf Stute durch. Ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurde die Classic Boat Show. Das ist eine Präsentation von Rennbooten verschiedener Klassen aus sechs Jahrzehnten.

Erinnerung an die Rennen der 1960er Jahre

Die Fahrer sind größtenteils ehemalige Aktive, die noch Freude daran haben, ihr altes Boot auf das Wasser zu bringen. Aber auch jüngere Fahrer sind mehr und mehr dabei, ihr Interesse für klassische Motorboote zu entdecken. Boot und Motor entsprechen dabei dem technischen Stand des jeweiligen Baujahres.

Die Classic Boat Show zeigt die Entwicklung im Motorbootrennsport, und es wird anschaulich - optisch und vor allem auch akustisch - an die ersten Rennen auf der Kriebsteintalsperre in den 1960er Jahren erinnert. Beim 12. Internationalen Kriebsteiner Motorbootrennen waren bei den Weltmeisterschafts- beziehungsweise Europameisterschaftsläufen insgesamt 26 Starter aus acht Ländern, unter anderem aus den USA, dabei.



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